Von den Zeichen auf Slow.

Die Vernetzung beschleunigt unsere Welt. Immer schneller, immer mehr. Muss da der Fotograf eigentlich auch immer schneller werden? Entschleunigung bei gleichzeitig topmoderner Technologie ist das Stichwort und die Botschaft, die uns die neue Premium-Kompaktkamera mitgibt. Eine Anekdote zur X100V.
Verena Frei @ Freistyle

Freistyle by Verena Frei ist ein Food-, Reise- und Lifestyle-Blog.

Hier teilt Verena Ihre Leidenschaft fürs Kochen, die Rezeptkreation, die Genusskultur und für die Fotografie. Seit Mai 2017 ist Verena selbständig im Bereich Foodphotography, -styling und Rezeptentwicklung tätig.

Zusammen mit Ihrem Mann und den beiden Zwillingsmädchen wohnt sie ich in der Nähe von Zürich.

Die Idee für den Blog entstand 2016 auf einer mehrmonatigen Weltreise mit vielen spannenden Begegnungen und Erlebnissen. Denn eine weitere Leidenschaft der gesamten Familie ist das Reisen, um fremde Kulturen und die Food-Szene in anderen Ländern kennen zu lernen und Inspiration für neue Zutaten und Rezepte zu sammeln.


Wir zücken bei jeder sich ergebenden Gelegenheit das Handy. Halten flüchtige Momente nahezu willkürlich fest, laden Fotos direkt in den sozialen Medien hoch. Schnell noch ein Foto vom Frühstück knipsen und bei Instagram posten. Anstatt zu betrachten, begnügen sich viele mit einem schnellen Schnappschuss und traben dann schnell weiter. Beim Versuch, möglichst jeden Augenblick festzuhalten, ziehen diese an uns vorbei. Einfach so. Immer schneller, oft unbewusst. So kann man sein Leben entweder damit zubringen, “always on” zu sein, oder den digitalen Alltag zumindest bewusst zu verlangsamen und wieder damit beginnen, sich Zeit zu nehmen.

Hochmoderne Kompaktkameras mit Nostalgie-Feeling kommen da gerade rechtzeitig. Sie spiegeln die Sehnsucht nach bleibenden Werten, an die gute alte Zeit der Analogfotografie. Als jedes Bild noch einen Wert hatte und Generationen überdauerte. Denn Fotografie braucht vor allem eins: Zeit.

So geht es in der Fotografie um das Auseinandersetzen mit dem Motiv, der Bildkomposition, dem Licht, das Bedienen der Kontrollmöglichkeiten und das Beherrschen der Kamera. Und diese Dinge brauchen vor allem eines: Zeit. Das Sich-Zeit-Nehmen, welches zum Beispiel für eine durchdachte Bildaufteilung notwendig ist, zahlt sich aus. Meistens, zumindest. Wer sich auch für seine digitalen Bilder ausreichend Zeit nimmt, macht meist bessere Bilder – und braucht hinterher weniger Zeit für die Nachbearbeitung. Und nicht alle von uns können sich den Luxus gönnen, viel Zeit für die Nachbearbeitung am Computer zu verwenden.



Konzentration aufs Wesentliche.

Es sind diese Gedanken, die auch der Entwicklung der FUJIFILM X100V zugrunde liegen. Stilbewusst setzt die neue Premium-Kompaktkamera von Fujifilm auf Zeit-Benefits, lässt uns fokussieren und geht in die Tiefe anstatt an der Oberfläche zu kratzen. Wie kaum eine andere Kompaktkamera verkörpert die X100V die Kombination aus klassischen Elementen und hochmoderner Technik.

So versteckt sich im eleganten Retro-Gehäuse modernste Technik: 4K-Video, bis zu 1/32000 Verschlusszeit, ISO 51.200, X-Prozessor 4 Bildprozessor und ein neu gestaltetes, noch schärferes Objektiv, dem Herzstück der X100V, einer leistungsstarken Kombination aus dem neuesten X-Trans™ CMOS 4 Sensor*2 und dem aktuellen X-Prozessor 4. Um nur einige der neuen technischen Features zu nennen. Doch der Reihe nach.

Neue alte Techniken.

Mit der neuen FUJIFILM X100V geht die X100-Serie ins zehnte Modelljahr. Zum Jubiläum begeistert die neue Kompaktkamera mit zahlreichen neuen technischen Neuheiten bei gleichzeitig traditionell zeitlosem Design. So wurde das Objektiv mit neu 26,1 Megapixel mit rückwärtiger Belichtung und mit einer weiterentwickelten Festbrennweite von 23mm speziell für den noch hochauflösenderen X-Trans CMOS 4 Sensor neu konzipiert. Videos können nun in 4K-Auflösung statt Full-HD aufgenommen werden, die Serienbildrate ist deutlich schneller, der Sucher grösser, der elektronische Sucher höher auflösend mit 100% Abdeckung für Nahaufnahmen, die Akkulaufzeit länger, der Bildschirm verbessert, Bluetooth eingebaut, der Autofokus verbessert und Selfies lassen sich damit auch knipsen.

Das Resultat ist eine hohe Detailschärfe und einen erweiterten Dynamikumfang. Besonders hervorzuheben sind Nahaufnahmen, die im Makromodus noch detailreicher geraten. Mehr Flexibilität noch dazu gibt das neue klappbare Display mit intuitiver Touch-Funktion, was was das Fotografieren und Ansehen der Bilder noch einfacher, noch direkter macht. Und sollte das Wetter mal umschlagen: Als erstes Modell der X100-Serie kommt das Gehäuse der X100V in einer robusten, erstmals wettergeschützten Aluminiumvariante daher.

Slow auch beim Design.

Technisch ist die X100V so state-of-the-art, wie es nur geht. Ihre Handhabung aber weckt Erinnerungen an die gute alte Analogfotografie: die ergonomisch angeordneten Knöpfe, Tasten, Räder und Steuerkreuze, um Blende und Belichtungszeit einzustellen. Der Handgriff, das ISO-Einstellrad und der Objektivtubus wurden bei der X100V nochmals überarbeitet, um die Bedienung noch intuitiver zu gestalten. Auch der grosse Hybridsucher wurde nochmals weiterentwickelt. Ihre starke Bildqualität und hochmoderne Funktionalität aber weisen den Weg in ein neues Zeitalter der Fotografie.

Was das alles heisst? Vielleicht dieses: Eine Aufforderung zur Verlangsamung. Sich Zeit zu nehmen. Sich einem Augenblick einfach mal auszuliefern. Ihn im Hier und Jetzt wahrzunehmen. Und dann auch gerne ein Foto machen. Es vielleicht anstelle in den Stories hochzuladen, wo es nach 24 Stunden automatisch wieder gelöscht wird, sogar auf Print zu bringen. Das schafft nicht nur bleibende Werte. Langsam macht auch schnell glücklich.

 

Noch mehr über die Kamera und die ganze Story mit Verena findet ihr hier.

 

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