Street Spirit mit Jens Krauer und der FUJIFILM X-Pro3

Der Dokumentar- und Street-Fotograf Jens Krauer nimmt die FUJIFILM X-Pro3 mit nach New York, wo er über drei Monate in Brooklyn lebt und somit beim Ursprung von zeitlosen Momenten des Überlebens, Verlusts, Veränderungen und Möglichkeiten. Jens Krauer erzählt ...

Street Spirit Video

Jens Krauer wurde während seiner Zeit in New York begleitet und erzählt, was er in der Stadt, vor allem aber auch mit der FUJIFILM X-Pro3 erlebt hat.

Story: Jens Krauer
Camera: Bo Slatzky

„In der Dokumentarfotografie wie auch in der Strassenfotografie zählen Momente. Ein kleiner Blick, ein starker Ausdruck oder ein Motiv das perfekt vom Licht umrahmt wird … die Fähigkeit, diese Situationen einzufangen, ist der Schlüssel zu meinen Bilder“. Der Dokumentar- und Strassenfotografen Jens Krauer erwartet Leistung von der X-Pro3 und er wurde nicht enttäuscht. „In meinem Prozess gibt es keinen Spielraum für Fehler“, erklärt er. „Ich posiere keine Subjekte und bitte nie um gestellte Situationen während meiner Arbeit. Die Fähigkeit, sofort zu reagieren, ist daher von entscheidender Bedeutung für die Qualität der Resultate. „Mit X-Pro3 konnte ich meinen Motiven sehr nahe kommen und Situationen festhalten die schon in einem kleinen Augenblick wieder vorbei sind. Für mich ist das die beste Qualität, die eine Kamera haben kann.„

Jens fährt fort: „Fotografie ist das einzige Werkzeug, das die Zeit anhält, so dass aus einzelne Momente kollektive Erinnerungen für zukünftige Generationen entstehen können.“

„So selten es auch gelingt, etwas wirklich Zeitloses zu schaffen, in einer Zeit, in der mehr Bilder aufgenommen werden als jemals zuvor, denke ich, dass gute und relevante Arbeiten nicht an Bedeutung verloren haben. Angesichts des aktuellen Bildvolumens, dem wir täglich ausgesetzt sind, kann ein gutes Bild das Rauschen durchdringen und die Wahrnehmung von Ereignissen und Problemen verändern. Ich denke, deshalb ist Fotografie als Träger von Geschichten wichtiger denn je.“

Jens nahm X-Pro3 mit nach Bedford-Stuyvesant in Brooklyn, New York City, wo er an einem langfristigen Dokumentarprojekt über die Geschichte und Kultur des Viertels arbeitet. „Es ist eine Geschichte, die vier Generationen von den 1970ern bis heute umfasst“, erklärt er. „Ich möchte zeigen, welche Rolle Subkultur und der Kodex der Strasse spielen, wenn ehemals unbeliebte und vergessene Stadtteile gentrifiziert werden und wie diese Welten auf einander treffen, verschmelzen oder koexistieren. “

Jens, der eine starke Bindung an die Nachbarschaft entwickelt hat in der auch heute die berüchtigtsten Zeiten in der Vergangenheit noch präsent sind, beschreibt Drogen, Banden und Gewalt als „einen definierenden Einfluss über Jahrzehnte der viele Menschen von der Gegend ferngehalten hat und die massgebend beeinflusst hat die in Brooklyn seit Generationen Ihre Wurzeln haben.“

Er fügt hinzu: „Heute ist Brooklyn weitestgehend gentrifiziert und wird jedes Jahr zu einem begehrenswerteren Wohnort in New York City. Das Projekt untersucht die Beziehung zwischen dem Alten und dem Neuen. Was ist mit alten Strukturen und Gewohnheiten passiert? Und wie beeinflussen sie die das Leben der Menschen, die hier jahrzehntelang leben? “

Die Fotografie, mit der Jens diese Geschichten erzählt, muss „real, roh und ungestört“ sein, sagt er. „Nichts übertrifft einen echten Moment um einen Geschichte zu erzählen, und das definiert die Rolle des Fotografen als Beobachter sehr deutlich – aber es stellt auch Anforderungen an die Kamera.“ Die X-Pro3 als „diskretes und unauffälliges“ Werkzeug ist für Ihn ein extrem effizientes Tool, dessen Anwendung auch unglaublich Spass macht.

Er sagt: „Für mich ist die perfekte Kamera nie im Weg, erfordert nicht viel Aufmerksamkeit und leistet hervorragende Arbeit, wenn dies erforderlich ist. X-Pro3 passt in jeder Hinsicht zu dieser Anforderung. Das minimalistische und unbedrohliche Erscheinungsbild macht die X-Pro3 zu einem sehr diskreten Begleiter für all jene Situationen, in denen man Subjekten und Situationen sehr nahe ist.

„Dadurch wird die Kamera zu dem was sie ist, ein Werkzeug, das es mir ermöglicht Bilder festzuhalten, und nicht zu einem technischen Hindernis das zwischen mir und meinem Motiv steht. Selbst in den schwierigsten Situationen störte oder forderte X-Pro3 nicht viel Aufmerksamkeit beim Prozess des fotografieren und war dabei immer zuverlässig und effizient. Sie ist ein perfekter Begleiter für meine Art der nahen und persönlichen Fotografie im Kontext der Strasse oder einer Dokumentararbeit.

Sofort gefielen ihm die Größe der X-Pro3 und ihr übersichtliches Design, was sich seiner Meinung nach auch auf die Handhabungseigenschaften auswirkt. Jens ist seit langem ein X-T3 (X-T1 / X-T2) Benutzer, der mit den Objektiven XF56mmF1.2 R, XF16mmF1.4 R, WR, XF23mmF1.4 R und XF35mmF1.4 R fotografiert. Er sieht die sehr ähnlichen Bedienkonzepte bei allen Fujifilm X-Kameras als absoluten Vorteil. „Tatsächlich hat es mir sehr gut gefallen, dass die Kamera bez. der Bedienelemente reduziert wurde und nichts hinzugefügt wurden“, sagt er. „Auf diese Weise kann ich mich auf das Wesentliche konzentrieren.“ Er mag den verborgenen Bildschirm der X-Pro3, der noch diskretere Herangehensweisen erlaubt, den Fotografen von Ablenkungen befreit und seine Arbeit effizienter macht.

Jens geht es bei seiner Arbeit eindeutig darum, mit seiner Fotografie bleibende Eindrücke zu hinterlassen, während er als Fotograf in den Hintergrund tritt. Er ist inspiriert von Fotografen wie Jamel Shabazz, „für seine kulturelle Relevanz, mit der ich mich persönlich verbunden fühle“, Don McCullin, „den ich für sein Engagement seine Rohheit und seine Furchtlosigkeit bei der Umsetzung seiner Arbeit verehre“, und W. Eugene Smith, „den ich wegen seiner Arbeitsmoral und seiner Herangehensweise an langfristige Projekte bewundere.“ Jens bewundert jedoch mehr als die Fotografen selbst „ihre Arbeit, ihr Produkt. Sie alle haben ein Werk geschaffen, das wichtige Geschichten authentisch erzählen. “

Jens fasst zusammen: „Mein Leben war schon immer eng mit der Straße verbunden und ich liebe das, was ich als Fotograf mache. Da draußen zu sein, mit dem Leben in Kontakt zu sein und die Fähigkeit zu haben, alles um mich herum zu dokumentieren, ist eine sehr starke Motivation für mich. Und auf diese Weise hoffe ich, dass ich eines Tages eine Geschichte erzählen kann, die entweder den Test der Zeit übersteht oder jemandem eine Stimme gibt, der keine hat.

„Die X-Pro3 ist definitiv dafür gerüstet, denn selbst nachts, bei strömendem Regen, auf engstem Raum und in hektischen Situationen funktioniert sie hervorragend und liefert – und das alles mit der bewährten FUJIFILM Power in einem so kleinen Kameragehäuse – Ich kann es kaum erwarten, mehr mit der Kamera zu arbeiten.“

Über den Fotografen

Jens Krauer,  offizieller X-Photographer der Schweiz, ist Street-Fotograf und Fotojournalist mit einer Passion für Dokumentationen des Lebens und von Menschen. Er fotografiert schon seit 2012 echte „Candid“-Momente in den Strassen von grossen und kleinen Städten und selbst nach dieser langen Zeit wächst seine Passion immer weiter.

Website: jenskrauer.com

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