Kamera kaufen: Auf diese Dinge müssen Sie achten

Wenn Sie überlegen, ob Sie eine Kamera kaufen sollen, spielen viele Aspekte eine wichtige Rolle. Welche Eigenschaften sollte die Kamera unbedingt haben? Was ist für Sie verzichtbar oder weniger wichtig? Welche zusätzliche Ausstattung benötigen Sie gegebenenfalls? Diese und andere Fragen klären wir in unserem Ratgeber. Wir helfen Ihnen bei Ihrer Kaufentscheidung.

Kamera kaufen: Gibt es die perfekte Kamera?

Wenn Sie eine Kamera kaufen, ist das je nach Modell eine teuere Anschaffung. Umso wichtiger ist es, dass Sie sich vor dem Kauf gut darüber informieren, welche Merkmale Ihre favorisierte Kamera mitbringt und wie sie sich von Konkurrenten abgrenzt. Gerade für Laien sind die verschiedenen Charakteristika von ISO bis zur Blende oft gar nicht so leicht einzuordnen.

Wie praktisch es doch wäre, wenn man einfach nur nach der besten Kamera googeln müsste, und schon hätte man den einen Kandidaten gefunden, der wirklich zu einem passt. So einfach ist es beim Kamera kaufen leider nicht, denn die eine, für alle Ansprüche ideale Kamera gibt es nicht. Die beste Wahl ist vielmehr die, die am besten zu Ihnen, Ihren Vorstellungen und dem Einsatzzweck passt.

Mit der Kamera Ihrer Wahl müssen Sie all das machen können, was Sie damit geplant haben – und zwar so, dass Sie am Ende zufrieden mit den Ergebnissen sind. Auch die Bedienung des Fotoapparats muss Ihnen liegen. Aber worauf kommt es darüber hinaus an? Nur, wenn Sie wissen, wie Sie wichtige von weniger wichtigen Merkmalen unterscheiden, treffen Sie am Ende die richtige Entscheidung. Denn für Eigenschaften, die Sie gar nicht nutzen, zahlen Sie unnötig Geld. Und manche Merkmale sind bei näherer Betrachtung gar nicht so erstrebenswert, wie sie vielleicht zunächst klingen.

 

Welche Kameratypen stehen Ihnen beim Kamera kaufen zur Auswahl?

Kompaktkamera, Spiegelreflexkamera, Systemkamera, Bridgekamera, digitales Mittelformat – es gibt unterschiedliche Typen von Kameras, deren Unterscheidung auf den ersten Blick gar nicht so leicht ist. Die verschiedenen Kameratypen sind nicht nur unterschiedlich gross. Auch ihre Einsatzmöglichkeiten und die Technik unterscheiden sich teilweise stark voneinander – ebenso wie die Bildqualität, die Sie damit erzielen können.

Eine Kompaktkamera ist die handliche Variante für die Hosentasche. Solche Kameras sind nicht nur klein, sondern auch besonders leicht. Sie sind schon für wenig Geld zu haben und für die meisten Schnappschüsse oder Urlaubsbilder eine zufriedenstellende Wahl. Kompaktkameras kommen aber bei schwierigen Lichtverhältnissen oder schnellen Bewegungen rasch an ihre Grenzen. Das Objektiv kann ausserdem nicht gewechselt werden, was solche Kameras wenig flexibel macht. Zu viele Megapixel können dazu führen, dass die Bildqualität leidet und sich ein Bildrauschen zeigt.

Digitale Spiegelreflexkameras, kurz SLR oder DSLR, setzen auf einen klappbaren Spiegel. Objektive können hier problemlos gewechselt werden, was SLRs besonders vielseitig und flexibel macht. Auch die Bildqualität ist in der Regel sehr gut. Allerdings sind diese Kameras vergleichsweise schwer und kosten deutlich mehr als eine Kompaktkamera.

 

Von Systemkameras bis zum digitalen Mittelformat

Systemkameras wie die X-Kameras von FUJIFILM, kurz DSLM, haben keinen Spiegel. Mit dem Kamerabody können Wechselobjektive flexibel kombiniert werden. Solche Kameras sind etwas leichter als SLRs, können aber durch viele Wechselobjektive ins Gewicht fallen.

Bridgekameras sind eine etwas kleinere Variante, die sich als Brücke zwischen Spiegelreflexkameras und Kompaktkameras vor allem für Einsteiger anbietet. Sie sind ähnlich klein wie Kompaktkameras, weisen aber meist deutlich mehr Einstellungsmöglichkeiten auf.

Mittelformatkameras wie die GFX-Kameras von FUJIFILM werden in erster Linie von Profi-Fotografen genutzt. Sie liefern in Sachen Bildqualität Spitzenergebnisse und ermöglichen den Druck in grossen Formaten.

 

Für welchen Zweck möchten Sie die Kamera kaufen?

Bevor Sie sich mit den technischen Feinheiten der verschiedenen Kameras befassen, sollten Sie sich bewusst machen, für welchen Zweck Sie die Kamera kaufen möchten. Vielleicht möchten Sie in erster Linie eine Kamera haben, um Erinnerungen festhalten zu können – aus dem Urlaub, von besonderen Anlässen und aus dem Alltag. Stellen Sie keine grösseren Ansprüche an die Bildqualität und Einstellmöglichkeiten, kann schon eine Kompaktkamera ausreichend für Ihre Zwecke sein.

An ihre Grenzen kommt eine Kompaktkamera jedoch, wenn Sie bei schwachem Licht fotografieren möchten. Dann benötigen Sie eine Kamera mit grösserem Sensor – etwa eine Spiegelreflexkamera oder eine Systemkamera. Auch die Fotografie von Kindern und Tieren, die sich bewegen, erfordert eine hochwertige Kamera. Die schnellen Bewegungen sind gerade für Kompaktkameras ein Problem. Hier ist ein schneller Autofokus ebenso wichtig wie ein lichtstarkes Objektiv mit grosser Brennweite.

Falls es Ihnen die Makrofotografie angetan hat, spielt wiederrum ein lichtstarkes Objekt eine wichtige Rolle. Die oft gewünschte geringe Schärfentiefe erreichen Sie am ehesten mit Brennweiten zwischen 60 und 100 Millimetern.

Der Zweck, den Sie im Sinn haben, wenn Sie Ihre Kamera kaufen, wirkt sich massgeblich auf die Auswahl aus. Viele mittelpreisigen Produkte geben Einsteigern alles, was Sie benötigen – oft ergänzt um Funktionen, die viele Hobby-Fotografen gar nicht nutzen. Auch praktisch muss die Kamera zu Ihnen passen. Denken Sie immer daran, dass hochwertige Kameras meist auch schwerer sind. Die beste Kamera nützt Ihnen wenig, wenn Sie sie aufgrund ihres Gewichts und ihrer Grösse gar nicht dabeihaben.

 

Achten Sie auf technische Unterschiede beim Kamera kaufen

Wenn Sie eine Kamera kaufen möchten, um ab und zu Schnappschüsse damit zu machen, sind Sie mit den meisten Kameras auf dem Markt gut beraten. Die Unterschiede zwischen den verschiedenen Kameras werden oft erst sichtbar, wenn das Motiv eine gewisse Herausforderung mit sich bringt. Das ist zum Beispiel bei schlechten Lichtverhältnissen der Fall, besonders in Kombination mit beweglichen Objekten. Wenn Sie zum Beispiel Konzerte fotografieren möchten, brauchen Sie ein lichtstarkes Objekt und eine Kamera, die trotz hoher ISO-Werte von bis zu 3200 nicht oder nur sehr wenig rauscht.

Ein lichtstarkes Objektiv ist eines mit einer grossen maximalen Blendenöffnung. Als sehr lichtstark gelten Objektive mit Werten von F 2.8 oder weniger. Normale Objektive haben eher eine Brennweite von F 3.5.

Viele Kameras haben entweder ein fest verbautes Objektiv oder werden mit einem Zoom-Objektiv ausgeliefert. Zoom-Objektive sind besonders flexibel, weil sie verschiedene Blickwinkel aus unterschiedlichen Entfernungen problemlos ermöglichen. Allerdings stehen sie in der Bildqualität den Ergebnissen eines Objektivs mit Festbrennweite oft nach. Objektive mit Festbrennweite sind meist lichtstärker und machen es möglich, einen Bokeh-Effekt zu erzeugen – die beliebte Unschärfe im Hintergrund des Motivs.

Der Nachteil von Objektiven mit Festbrennweite ist, dass ein Zoom nicht möglich ist. Sie eignen sich daher nicht für alle Motive, können aber eine ideale Ergänzung zu einem Zoom-Objektiv darstellen. Eine Brennweite von 50 Millimetern ist in vielen Situationen eine gute Wahl.

 

Kamera kaufen: Wann manuelle Einstellmöglichkeiten wichtig sind

Wenn Sie nicht nur Schnappschüsse machen möchten, bei denen die Bildqualität zweitrangig ist, benötigen Sie eine Kamera mit vielen Einstellmöglichkeiten. Natürlich können Sie immer den Automatik-Modus nutzen und werden in vielen Situationen damit auch gute Ergebnisse erzielen können. Dennoch ist eine Kamera nur so gut wie der Fotograf. Gerade bei schwierigen Lichtverhältnissen oder wenn Sie bestimmte Effekte erzielen möchten, kommen Sie um manuelle Einstellungen kaum herum.

Achten Sie beim Kamera kaufen darauf, inwieweit die Blendenöffnung, die Verschlusszeit, die Lichtempfindlichkeit und andere Parameter der Kamera verändert werden können. Andererseits können die vielen Einstellmöglichkeiten, wie sie für SLRs oder Systemkameras typisch sind, Anfänger auch überfordern. Weniger Einstellmöglichkeiten können dann sogar besser sein.

 

Handhabung und Bedienung der Kamera

Lassen Sie sich nicht nur von technischen Details beeindrucken, wenn Sie eine neue Kamera kaufen. Im alltäglichen Gebrauch spielt auch die Handhabung Ihrer Kamera eine entscheidende Rolle. Wie gut liegt sie in der Hand? Wie einfach finden Sie sich im Menü zurecht? Wie intuitiv ist die Bedienung?

Die Haptik können Sie vorher testen, wenn Sie eine Kamera kaufen möchten. Gehen Sie einfach in einen Fachmarkt und probieren Sie die Modelle aus, die Sie in die engere Wahl genommen haben. Bei diesem Praxis-Test bemerken Sie auch schnell, ob Sie mit dem Gewicht und der Grösse der Kamera gut klarkommen.

Eine intuitive Bedienung Ihrer neuen Kamera ist besonders dann wichtig, wenn Sie sich mit dem Fotografieren nicht im Detail auskennen und schnell die richtigen Einstellungen finden möchten, ohne lange nachzulesen, was sich hinter einem Symbol verbirgt. In diesem Fall können Sie auch von voreingestellten Modi profitieren – etwa dem Nachtmodus, einem Makromodus oder einem Modus für Porträt-Aufnahmen.

 

Brauchen Sie bestimmtes integriertes Zubehör und zusätzliche Ausrüstung?

Manches Zubehör ist beim Kamera kaufen wichtig – auf anderes können Sie hingegen verzichten. Manche Kameras haben etwa ein schwenkbares Display. Das ist in vielen Situationen schlicht ‘nice to have’, in anderen Fällen unentbehrlich, um nicht endlose Bilderserien auf gut Glück schiessen zu müssen, bis das Motiv endlich der eigenen Vorstellung entspricht.

Achten Sie beim Kamera kaufen auch auf die Akkuleistung. Wie viele Bilder können Sie machen, bevor der Akku leer ist? Anders gefragt: Reicht der mitgelieferte Akku für Ihre Zwecke aus, oder benötigen Sie einen zweiten Akku?

Möglicherweise möchten Sie Ihre Kamera mit zusätzlichen Objektiven ausstatten, etwa Objektive mit unterschiedlicher Festbrennweite. Oder Sie möchten einen externen Blitz nutzen. Auch solche Wünsche wirken sich daraus aus, was die beste Wahl ist, wenn Sie eine Kamera kaufen möchten. Nicht nur die Qualität der jeweiligen Objektive unterscheidet sich, sondern auch ihr Preis. Und dieser spielt letztlich eine ganz praktische Rolle beim Kamera kaufen.

 

Kamera kaufen: Was ist mit der Videofunktion?

Viele Kameras haben inzwischen eine Videofunktion. Jedoch sollten Sie auch hier beim Kamera kaufen gut abwägen, ob Sie wirklich Wert darauf legen oder nicht. Für eine Videofunktion zahlen Sie oft extra. Wenn Sie die Funktion wirklich nutzen, können Sie mit guten Kameras auch tolle Videos machen. Lassen Sie die Funktion jedoch weitgehend ausser Acht, lohnt sich die Investition kaum.

 

Entdecken Sie die FUJIFILM-Kameras

Bei FUJIFILM bieten wir Ihnen hochwertige Kameras, die genau zu Ihren Ambitionen als Fotograf passen – egal, ob es Ihnen nur darum geht, Momente festzuhalten, oder Sie eine Kamera kaufen möchten, um damit professionelle Shootings zu machen.

Die neuen spiegellosen Digitalkameras von FUJIFILM überzeugen auf ganzer Linie. Die Kameras der X-Serie sind besonders kompakt und bieten dennoch vielseitige Einstellmöglichkeiten – und natürlich hervorragende Bilder. Mit der neuen FUJIFILM X-T3 erhalten Sie etwa eine einzigartige Sensortechnologie, einen leistungsstarken Prozessor und einen elektronischen Sucher mit hoher Auflösung. Das Gehäuse aus Magnesium ist besonders robust.

Mit der GFX-Serie hat FUJIFILM das Mittelformat wieder zum Leben erweckt. Die Bildqualität dieser Kameras ist überragend. Kameras wie die FUJIFILM GFX100 oder die FUJIFILM GFX 50S machen beeindruckende Aufnahmen in höchster Auflösung. Mit vielfältigen Objektiven können Sie Ihre GFX-Kamera genau so erweitern, wie es für Sie sinnvoll ist. Probieren Sie es doch einfach selbst aus – bei einem FUJIFILM Händler oder in den Onlineshops.

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