Fujifilm Podcast «Im Fokus» mit Landschaftsfotograf Fabio Antenore

Fabio Antenore

Aufnahmen, die manche mit einem Einschlag ins Kitschige beschreiben würden. Fabio Antenore wurde zum Begründer eines neuen Genres der Fotografie. Wie nahe Kitsch und Hyperrealität zusammenliegen? Und was das mit Timeblending zu tun hat? Wir haben nachgefragt beim Schöpfer der hyperrealen Landschaftsfotografie.

Sein Ideal ist nicht unbedingt ein ästhetisch exaktes Abbild, wie dies typisch für den Realismus in der Fotografie ist, sondern eine fotorealistische Übersteigerung der Wirklichkeit. Ein überhöhtes, idealisiertes, nahezu überscharf poliertes Abbild eines wirklich existierenden Moments. Fabio Antenore hat für diese Art von Fotografie den kurzerhand den Terminus «hyperreale Landschaftsfotografie» erschaffen – und damit ein komplett neues Genre der Fotografie.

Aufnahmen, die manche mit einem starken Einschlag ins Kitschige beschreiben würden. Für andere wiederum stellen die hyperrealen Naturaufnahmen vielleicht eine sichtbare Steigerung einer ästhetischen Qualität von Realität dar – eine Verdichtung von Botschaften und Emotionen, die die Natur in Form eines fotografischen Abbilds transportiert. Für Fabio Antenore liegt dies im Auge des Betrachters.

Fakt ist: Für seine hyperrealen Aufnahmen des Lago di Saoseo im Val da Camp oder dem Bündner Landwasserviadukt ist der Fotograf Fabio Antenore bekannt, und das weit über den deutschsprachigen Raum hinaus. Der Zürcher gilt als Begründer der «hyperrealen Landschaftsfotografie» und als einer der ersten Fotografen weltweit, der die sogenannte Timeblending-Technik verwendete, um Momente um mehrere Minuten, ja Stunden zu verlängern. Eine Technik, die als Katalysator fungiert und es erlaubt, die Summe von Eindrücken in einem einzigen Bild zu verdichten. Das Konzept kommt an.

Über 140’000 Followers auf Instagram; Aufträge für die Tourismusbranche; ausgebuchte Tour Workshops; Ambassador und Referenzfotograf für diverse Marken und Kamerahersteller sowie  Videotutorials mit einer Community weltweit. Dabei war der Zürcher als DJ, Musikproduzent und Inhaber eines Tonstudios lange dort tätig, wo die Musik spielte. Wie der Quereinsteiger dann zum Begründer eines neuen Genres der Fotografie wurde? Und was die wichtigste Zutat für die hyperreale Landschaftsfotografie ist? Wir haben nachgefragt, und das bei wem sonst, wenn nicht beim Profi selbst.

Höre dir jetzt den Podcast an:

 

 


«Das Normale gibt es schon genug. Da muss man ja nicht nochmals dasselbe tun.»

Schreibe einen Kommentar
2 Kommentare

Weiter so Fabio. Echt nice Bilder. Unique!
Gruess und bliib gsund!
Päsce

1 Antwort anzeigen

Hallo Päsce
Danke dir für dein so positives Feedback! Auch wir finden Fabios Bilder „echt nice“! 😉
Herzliche Grüsse
Dein Fujifilm-Team