Fujifilm Podcast «Im Fokus» mit Modefotografin Lauretta Suter

Lauretta Suter

Wie Skulpturen oder Avatare wirken die Models in Lauretta Suter’s Bilder, als Verkörperung einer virtuellen Welt. Wir haben mit der Schweizer Modefotografin über Traumwelten, Auszeichnungen und den weiblichen Blick gesprochen.

Wie Skulpturen oder Avatare wirken die Models in ihren Bilder, als Verkörperung einer virtuellen Welt. Lauretta Suter nimmt den Betrachter mit auf eine Reise durch surreale Traumwelten, in der Mode makellos inszeniert und gleichzeitig faszinierende Anekdoten erzählt werden. Es ist wohl diese Mixtur aus einer cleanen, leicht künstlichen Ästhetik gepaart mit einem leicht irritierenden Faktor, der diese perfekte Welt bricht, was die unverwechselbare Bildsprache der Modefotografin zeichnet.

Die in der Schweiz geborene Lauretta Suter hat sich dank ihrer unverwechselbar sauberen, leicht künstlichen Ästhetik mit hohem Wiedererkennungswert, gepaart mit einem leicht irritierenden Faktor, der diese perfekte Welt bricht, einen namen gemacht. Ihre Bildsprache brachte sie von Zürich nach London, zwischen dessen Welten sie oszilliert, und von da bis nach Shanghai, wo bereits U-Bahn-Stationen mit ihren Fotografien eingekleidet wurden. Die Modefotografin arbeitet international für eine kommerzielle und redaktionelle Klientel; ihre redaktionelle Arbeit wurde in Magazinen wie der Sunday Times, der britischen ELLE, Instyle UK, Harpers Bazaar Japan sowie in den Schweizer Zeitschriften annabelle, Bolero, NZZ Stil und SI Style veröffentlicht. Repräsentiert wird sie von der internationalen Fotoagentur Rene Hauser.

Für ihre moderne Ästhetik wurde die Zürcherin vor zwei Jahren gleich zweimal prämiert. Nachdem sie an der Photo18 als jüngste – und erste weibliche – Gewinnerin zur Schweizer Fotografin des Jahres gekürt wurde, gewinnt sie einen Monat später den Swiss Photo Award in der Kategorie Fashion, einmal für die Strecke »Think Pink«, die sie für das Magazin annabelle fotografierte, einmal für ihre pastellfarbenen Pool-Bilder für den Stern. Was für sie Auszeichnungen bedeuten, warum der weibliche Blick entscheidend ist und weshalb sie ihre Arbeit mit Tänzerinnen und Athletinnen intensivieren möchte, erzählt uns die Fotografin im Podcast. 

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“Meine Bilder sind stark inszeniert und die Kulissen, in denen sich die Models bewegen sind aufwändig. Je besser die ‘Spielregeln’ definiert sind, desto mehr Platz bleibt für den Zufall im Bewegungsmoment.”


 

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