Fujifilm Podcast «Im Fokus» mit Fotograf Lothar Schmid

Lothar Schmid

Er schuf Bilder, die nicht nur die Modewelt bewegten. Lothar Schmid beschäftigt sich seit den Siebzigern mit Schönheiten, deren Abbilder in der US-Vogue & Co. veröffentlicht wurden. Bis heute ist Schönheit ein wiederkehrendes Thema in seinem Schaffen. Warum diese sich heute vor allem in der Natur manifestiert, erzählt uns der Schweizer Ausnahme-Fotograf im Podcast.

Schönheit wird bedingt durch unsere subjektive Wahrnehmung, doch sie lässt sich abbilden. Seit den 1970er Jahren beschäftigt sich Lothar Schmid mit Schönheiten, deren Abbilder in internationalen Hochglanzmagazinen wie der US-Vogue, Elle oder GQ publiziert wurden. Auch Schauspieler wie Laetitia Casta, Marcello Mastroianni und Sophie Marceau liessen sich von dem Schweizer Fotografen porträtieren. Für Mode- und Beautymarken wie Yves Saint Laurent oder La Roche Posay setzte er Kampagnen fotografisch in Szene.

Er selbst sagt, dass er stets nach neuen Erfahrungen suche, um nicht in Routinen zu verfallen und offen für Neues zu bleiben. Für ihn müsse das nicht ausschliesslich mit Fotografie zu tun haben. «Im Moment interessieren mich die Artefakte, die von Menschen und Zivilisationen hinterlassen wurden. Das hat vielleicht mit meinem Alter und meinem neuen Bewusstsein von Vergänglichkeit zu tun. Doch ich denke auch der Mensch gehört letztlich zur Natur. Diesen Gedanken möchte ich fotografisch klar umsetzen.» Letztlich stelle das Momentum, auf den Auslöser zu drücken, für ihn der letzte Akt von gesammelten Erfahrungen dar. Im Grunde sei Fotografie daher lediglich das Medium, worauf er seit Jahrzehnten immer wieder zurückgreift.

Bis heute ist Schönheit ein wiederkehrendes Thema in seinem Schaffen – unabhängig davon, ob sich diese in einer Person, in einem Objekts oder der Natur manifestiert. Denn waren es in den Achtzigern besonders menschliche Schönheiten, beschäftigt sich Lothar Schmid heute vor allem mit visuellen und oft transzendenten Aspekten der Natur. So zog es den Fotografen nach Jahren in der Grossstadt in die Natur, in die Schweizer Berge, wo er heute wohnt und Projekte plant. Es war dort, wo auch die Werkserien Walking by the River oder Dreaming of You entstanden sind, – Fotografie zwischen Kunst und Dokumentation, denen bereits Einzelausstellungen gewidmet waren.

Hier gehts zum Podcast:

 



«Auf den Auslöser zu drücken ist für mich der letzte Akt von gesammelten Erfahrungen.»


 

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