Stand Up Paddling

Es ist 5.30 Uhr. Leicht verschlafen sitze ich in meinem Auto. Draussen ist es noch dunkel. Normalerweise fällt mir das Aufstehen am frühen Morgen schwer. Doch heute war meine Laune bereits beim ersten Weckerklingeln am Start. Mein Kofferraum ist gefüllt mit zwei grossen Taschen. Ich fahre dem See entlang und parke beim Strandbad Meggen. Es ist absolut ruhig. Das einzige Geräusch ist das Rauschen von der Luft, welche ich in das Stand Up Paddle pumpe.



Um 6.15 Uhr kommt meine Freundin Andrea beim Strandbad an. Normalerweise treffen wir uns zu dieser Uhrzeit am Abend auf einen Apéro. Doch heute möchte ich ihr die Vorzüge des Stand Up Paddlings näherbringen. Mit dabei habe ich die FUJIFILMS X-E3 um diese Momente festzuhalten.


 

Bei meinen Freunden von Indiana SUP konnte ich zwei Boards und Paddels ausleihen. Damit ich beim Fotografieren eine gute Stabilität habe, nahm ich für mich ein grosses «Family SUP», während ich für Andrea ein dynamischeres «Touring SUP» aussuchte. Die Kamera packte ich zusätzlich in einen «Drybag», damit sie vor Wasser geschützt ist.

Kurz vor Sonnenaufgang begeben wir uns aufs Wasser. Vom ersten Moment an ist das Gleichgewicht gefordert. Man muss sich mit seinem Körper verbinden, um über das unruhige Wasser gleiten zu können. Diese Herausforderung bringt dich und deine Gedanken umgehend in die Gegenwart. Sobald es dir gelingt, löst dieses Erfolgserlebnis ein unglaublich zufriedenstellendes Gefühl in dir aus. Während die Sonne langsam aufgeht, versuche ich diesen Moment festzuhalten. Der Fokusjoystick hilft mir dabei, Andrea möglichst schnell zu fokussieren.




Dem Ufer entlang, in Richtung Meggerhorn, sind wir fasziniert von der neuen Perspektive, von der Natur und von den Eindrücken, welche wir vom Land aus nie gehabt hätten. Auch das türkisfarbene Wasser lässt uns bezweifeln, ob wir wirklich in der Schweiz sind.

Dem Ufer entlang, in Richtung Meggerhorn, sind wir fasziniert von der neuen Perspektive, von der Natur und von den Eindrücken, welche wir vom Land aus nie gehabt hätten. Auch das türkisfarbene Wasser lässt uns bezweifeln, ob wir wirklich in der Schweiz sind.

Abgekapselt von der Umwelt, alleine auf dem See, inmitten der Natur, haben wir alles um uns herum viel intensiver wahrgenommen, als auf jedem erdenkbaren Liegestuhl der Welt. Die Schönheit direkt vor der Haustür gibt es also wirklich – man muss einfach raus gehen.



 

Text & Fotos: Nadja Putschert, umgesetzt mit der FUJIFILM X-E3

 

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