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Wissenswertes

Fotos sicher ordnen und verwalten

Bringen Sie Ordnung ins Chaos – Bilder digital ordnen und verwalten leicht gemacht.

Früher, zu Zeiten der analogen Fotografie, wurden die schönsten Bilder liebevoll in ein Fotoalbum geklebt. Der Grossteil der Bilder landete jedoch meist – nach Datum geordnet – in einem Karton. Mittlerweile befindet sich in fast jedem Haushalt eine Digitalkamera. Auch Smartphones, Tablets, etc. ermöglichen jederzeit einen schnellen Schnappschuss zwischendurch. Auf diese Weise sammeln sich rasch Tausende von Bildern an, die meist schnell wieder in Vergessenheit geraten - oder aber in der Masse an Dateien schlicht nicht mehr wiedergefunden werden. Sichern Sie Ihre schönsten Bilder und liebsten Erinnerungen gegen das Vergessen und bringen Sie Ordnung in die Flut der digitalen Fotos. Wir zeigen Ihnen, wie Sie Ihre Fotos am besten ordnen und verwalten können, nachdem Sie diese auf einen PC oder Laptop geladen haben.

Fotos ordnen, damit Sie diese auch wieder finden

Um ein vernünftiges Ordnungssystem zu führen, genügt es eigentlich, die auf dem PC vorhandenen Mittel zu nutzen. Dazu werden die Bilder nach einem vorher festgelegten Ordnungssystem in verschiedene Ordner abgelegt und auf der Festplatte des Computers gespeichert. Ob Sie Ihre Bilder schliesslich nach thematischen oder chronologischen Gesichtspunkten ordnen wollen, bleibt Ihnen und Ihrem Geschmack überlassen.

 

Da es wenig Sinn macht, alle Ihre Fotos umzubenennen, und somit die Übersicht eher zu erschweren als zu vereinfachen, empfiehlt es sich, thematische Ordner zu erstellen und diese mit einer einfachen Datumsangabe zu ergänzen. Schauen Sie sich die folgenden drei Benennungssysteme an und Sie werden die Unterschiede leicht erkennen.

 

Damit ist die Auffindbarkeit ordentlich gewährleistet und auch ganz praktisch, wenn man Fotos zu einem bestimmten Anlass durchstöbern oder teilen will.

Ordner für spezielle Themen

Wem diese Ordnung noch nicht Ordnung genug ist, der kann die Sammlungen noch weiter nach einzelnen Tagen unterteilen. Dies macht zum Beispiel bei einer längeren Reise Sinn. Ebenfalls beliebt ist die weitere Unterteilung der Fotos und Erinnerungen nach individuellen Arten, Themen und Stilrichtungen. 

 

Wo war das nochmals genau?

Wer auch Jahre nach der Aufnahme noch wissen möchte, wo ein Bild exakt geschossen wurde, dem legen wir die Nutzung des GPS-Standorts nahe. Smartphones haben fast alle einen GPS-Empfänger. Einige Kameras haben diesen auch gleich eingebaut. Wer kein GPS in der Kamera eingebaut, aber das Handy mit dabei hat, für den gibt es einen einfachen Trick: Fotografieren Sie ab und an die Standortnadel auf ihrem Display und behalten Sie das Foto in Ihrer Sammlung.

 

Mit Picasa stellt Google eine kostenlose Software zur Verfügung, mit der Sie Ihre Fotos dann anhand der GPS-Daten auch auf einer Karte darstellen lassen können.

Wer es etwas präziser mag und den Aufwand nicht scheut, kann es mit einer Tracker-App versuchen, welche Ihre zurückgelegte Route mitverfolgt und diese im Anschluss mit den geschossenen Fotos anhand der genauen Uhrzeit verknüpft.

 

>> Artikel auf WELT.DE zum Thema GPS-Daten

 

Daten sichern nicht vergessen

Die Bilder einfach nur auf der Festplatte zu belassen, ist hinsichtlich der Datensicherung sehr gefährlich. Jeder Computer kann kaputt gehen oder sich einen Virus einfangen. Vom einen auf den anderen Augenblick sind die gespeicherten Daten allesamt verloren – auch die über Jahre angelegte Fotosammlung. Aus diesem Grund sollten Sie regelmässig ein Backup anfertigen, indem Sie beispielsweise alle Daten auf einen USB-Stick, CD, DVD oder eine externe Festplatte kopieren.

 

Bedenken Sie aber, dass derartige Speichermedien meist keine unbeschränkte Lebensdauer haben. Eine CD oder DVD hält je nach Lagerung ca. 10 Jahre, wenn sie nicht vorher schon bei unvorsichtiger Handhabung einen Kratzer einfängt.

 

Fotos online sichern und teilen

Ein Webalbum oder Online-Speicher kann dagegen eine gute Alternative sein, Bilder sicher und dauerhaft zu speichern. Im Prinzip ist ein solches Webalbum so etwas wie eine virtuelle Erweiterung der eigenen Festplatte. Die einzige Einschränkung liegt darin, dass der Onlinespeicher nicht unlimitiert kostenlos zur Verfügung steht. Schliesslich lagern Ihre Daten in professionell betriebenen Rechenzentren, die rund um die Uhr zur Verfügung stehen müssen. Aktuell finden bei gängigen Services bis zu 10GB Platz. Dropbox, Google Drive, Apples iCloud aber auch flickr und Facebook gehören hier zu den meistbenutzten Cloud-Diensten.

 

Ihre Fotos mit Freunden teilen – aber bitte mit Vorsicht!

Wer seine Fotos online speichert kommt nicht nur in den Genuss, dass er jederzeit darauf zugreifen und per Mausklick mit Freunden teilen kann. Er setzt sich natürlich auch der Gefahr aus, dass die Daten in falsche Hände geraten. Sie müssen nicht einmal Opfer einer Hacker-Attacke gewesen sein. Oft reichen ein paar Klicks und Einstellungen am falschen Ort und Ihre Fotos sind bereits für die falschen Freunde sichtbar. Darum ist ein wenig Vorsicht im Umgang mit den beliebten Cloud-Diensten geboten. Schliesslich sind es oft private Erinnerungen, die auch privat bleiben sollen.

 

Das sicherste Foto-Backup der Welt

Für Ihre besten Fotos gibt es nur einen wirklich sicheren Ablageort: in einem persönlichen Fotobuch. Sie können natürlich auch ein Fotoalbum kaufen und die Fotos entwickeln lassen oder ausdrucken und einkleben. Viel einfacher geht es natürlich mit einem Fotobuch, das Sie an Ihrem Computer oder auf dem Tablet liebevoll gestalten und gleich mehrfach produzieren lassen können.

 

 

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