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Wissenswertes

Fotografie Begriffe verstehen

Fotografieren ist Leidenschaft ausgedrückt in Bildern und bietet eine Beschäftigung, in die Sie immer tiefer hinabtauchen können. Denn die vielen Feinheiten der Technik und Methoden sorgen für unzählige kreative Möglichkeiten und Ergebnisse. Je mehr man sich aber mit dem Thema Fotografie auseinander setzt, desto mehr Begriffe tauchen auf. Zu den wichtigsten Begrifflichkeiten der Fotografie finden Sie hier eine kleine Einführung.

Begriffe von A wie Abblenden bis F wie Fokus

Abblenden und Blende

Beim Abblenden kommt die Blende zum Einsatz, die den Lichteinfall reguliert. Beim Abblenden schließt sie sich, sodass weniger Licht durch das Objektiv fällt. Je niedriger die Blendenzahl, desto offener ist die Blende. Umgekehrt steht eine hohe Blendenzahl für ein verstärktes Abblenden.
 

Abzug

Unter Abzug versteht man allgemein ein Bild in Papierform, das (heute) vor allem im Fotolabor gemacht wird. Hierfür wird ein Negativ-Film ins Labor geschickt und dieser im 1. Entwicklungsschritt entwickelt.. In einem weiteren Schritt wird dieser auf Papier belichtet und diese im Chemiebad entwickelt.
 

Bajonett

Die herstellerspezifische Verbindung von Objektiv und Kamera nennt man Bajonett.
 

Blitz

Viele Kameras verfügen über einen integrierten Aufhell-Blitz, der bei schwachen Lichtverhältnissen das Motiv ausleuchtet. Es gibt aber auch externe Aufsteckblitzgeräte mit einer stärkeren Leistung.  Im Fotostudio werden auch Blitzanlagen auf Stativen genutzt.
 

Brennweite

Die Brennweite wird in Millimetern angegeben und beschreibt den Abstand zwischen der Hauptebene des Objektivs und dem Brennpunk. Mit der Brennweite ändert sich der Bildwinkel der Aufnahme: Je größer die Brennweite ist, desto schmaler wird der Bildausschnitt
 

DSLR

DSLR bedeutet Digital Single Reflex Camera. Es handelt sich hier um den englischen Begriff für Spiegelreflexkamera.
 

Fokus

Der Fokus ist der Bereich, welcher im Bild scharf ist, aber auch die Funktion für das Scharfstellen an sich.. Es wird zwischen manuellem Fokus und Auto-Fokus unterschieden: Sie können die Schärfe per Hand am Fokusring einstellen. Beim Auto-Fokus wird das gewählte Motiv bei halb gedrücktem Auslöser scharf gestellt.

 

Von G wie Goldener Schnitt bis hin zu M wie Makro

Goldener Schnitt

Der Begriff "Goldener Schnitt" kommt eigentlich aus der Malerei. Er beschreibt ein optimales Verhältnis von Proportionen in der Bildgestaltung, der sogenannten 2/3 Regel.
 

Sonnenblende

Mit einer Sonnenblende bzw. Störlichtblende, die auf das Objekt geschraubt wird, können Sie den seitlichen Streulicht-Einfall verhindern.
 

ISO

Der ISO-Wert beschreibt die Lichtempfindlichkeit des Kamerasensors (früher die des Analog-Films). Je höher der ISO-Wert, desto höher die Lichtempfindlichkeit, je höher die Lichtempfindlichkeit, desto mehr Licht kann während der Aufnahmezeit erfasst werden. Der Nachteil bei hohen ISO werden ist jedoch das Bildrauschen, welches entstehen kann..
 

JPEG

hierbei handelt es sich um das gängigste standardisierte Bildformat.
 

Leitzahl

Dies ist das Mass, mit dem die Lichtenergie eines Blitzes angegeben wird, also für die Blitzreichweite.
 

Makrofotografie

Mit einer Makroaufnahme ist ein Foto in einem vergrößerten Maßstab, beispielsweise von Blumen oder Insekten, gemeint.

 

Begrifflichkeiten zwischen N wie Nodalpunkt und S wie Stativ

Nodalpunkt

Der Nodalpunkt ist eine Art Achsen-Punkt. Das Projektionszentrum bzw. die Lage der Eintrittspupille einer Kamera-Objektiv-Kombination. Er bezeichnet die Punkte auf der optischen Achse, auf die die Lichtstrahlen im gleichen Winkel zur optischen Achse in das System eintreten sowie sie es wieder verlassen.
 

Nahlinse

Eine Nahlinse ist eine Linse, die auf das Objektiv geschraubt wird, um die Distanz zum Motiv bei der Aufnahme zu verkürzen und einen größeren Abbildungsmaßstab zu erreichen.
 

Oktobox

Eine Oktobox ist eine spezielle Softbox mit acht Ecken. Mit dieser können Sie das Licht auf Ihrer Aufnahme weicher machen. Sie wird vor einem Studioblitz fixiert.
 

Objektiv

Ein Objektiv ist ein System, welches eine reelle optische Abbildung eines Objekts erzeugt. Für Kameras, Ferngläser, Mikroskope, Projektoren oder Teleskope ist es die wichtigste Komponente. Objektiv steht für Objektivglas, dieses steht jeweils zwischen Objekt und Abbildung. Bei den Kameras sind die Objektive jeweils entweder fest eingebaut oder austauschbar (System- und Spiegelreflexkameras)


Panorama

Spricht man von einem Panorama, ist eine Fotoaufnahme im breiten Aufnahmeformat (Ab 16:9)gemeint. Dabei werden, je nach dem, mehrere Einzelaufnahmen gemacht, um diese dann als breite Panoramaaufnahme zusammenzusetzen oder aber die Kamera hat eine Panorama-Funktion und erledigt das zusammensetzten selbst.
 

RAW Datei

Bei RAW Dateien handelt es sich um Rohdaten einer Aufnahme, welche unbearbeitete auf das Speichermedium geschrieben werden. Lediglich Fokus, Blende, Belichtungszeit und ISO sind gegeben, alle anderen Parameter können beliebig genutzt werden.  RAW-Dateien sind einiges grösser als zBsp. JPGs.
 

Selbstauslöser

Der Selbstauslöser ermöglicht Ihnen, ein Foto erst nach einer bestimmten Zeit nach dem Drücken auf den Auslöser aufzunehmen, beispielsweise um Aufnahmen von sich selbst zu machen oder um die Verwacklungsgefahr durch das Drücken des Auslöseknopfes zu vermeiden.
 

Stativ

Auf einem Stativ wird die Kamera (das Telefon, das Mikrofon, der Studioblitz, etc..) befestigt, sodass diese stabil und ruhig stehen kann. Das Stativ besteht in der Regel aus drei in der Länge variablen Beinen, einem Schwenkkopf und einem Gewinde, mit welchem die Kamera mit dem Stativ verschraubt werden kann. Ein Stativ ist bei längeren Belichtungszeiten unumgänglich.  

 

Von T wie Tiefenschärfe bis Z wie Zoom

Tiefenschärfe

Diese beschreibt, wie viele Teile eines Bildes (von der Linse) in die Tiefe scharf gestellt  werden, beispielsweise ob der Vordergrund oder der Hintergrund scharf sein soll. Kurze Brennweiten, Abblenden und geringe Distanzen zwischen Vorder- und Hintergrund sorgen für eine höhere Tiefenschärfe. Eine geringere Tiefenschärfe erreichen Sie mit einer möglichst offenen Blende, kürzeren Verschlusszeiten und grossen Distanzen zwischen Hintergrund und Vordergrund.
 

Tubus

Ein Tubus ist ein rohrförmige Gehäuse, so auch das Gehäuse beim Objektiv (Objektivtubus).


Verschlusszeit

Der Verschluss besteht als Bauteil einer Kamera aus Lamellen, die den Lichteinfall auf den Film bzw. den Sensor regulieren. Unter Verschlusszeit ist die Lichteinfallszeit gemeint, die auch unter dem Begriff Belichtungszeit bekannt ist.
 

Weitwinkel

Die Objektive haben verschiedene Winkel, in denen Sie ein Bild aufnehmen können. Das heisst, der Winkel ist eher gross, es passt also mehr eines Motivs auf das Bild. Ab 50mm (und kleiner) spricht man von einem Weitwinkel.  


Zoom

Zoom hat mehrere Bedeutungen. In der Fotografie ist damit entweder das Zoom-Objektiv gemeint, als Quotient aus maximaler und minimaler Brennweite (Zoomfaktor) oder das vergrössern bzw. verkleinern eines Bilder (Näherkommen / Entfernen),

Fredy

Die Brennweite ist nicht die Distanz vom Aufnahmegerät zum Motiv,sondern die Distanz von der Objektivhauptebene zum Brennstrahl.Was Sie geschrieben haben ist die Gegenstandsweite.
Sorry mit freundlichen Grüssen.Sehr Informativ Ihr create.Besten Dank.Fredy

FUJI.CH

Guten Tag Fredy

Vielen Dank für Deinen Hinweis. Du hast natürlich recht, da haben wir etwas vertauscht. Den Text haben wir angepasst und die Beschreibung zur Brennweite ist nun korrekt.

Wir sind dankbar für jeden Hinweis und freuen uns über jeden Kommentar :)

Herzliche Grüsse

Ihr FUJI.CH-Team

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