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Wissenswertes

Bildbearbeitung – Programme in der Übersicht

Nicht jedes Bild gelingt auf Anhieb. Rote Augen, Unterbelichtung, fehlende Kontraste oder verwackelte Bildbereiche lassen das Ergebnis mitunter weniger gelungen wirken. Gut, dass es Bildbearbeitungsprogramme gibt, mit denen Sie kleine Makel entfernen können.

Im Zeitalter der Digitalfotografie haben Bildbearbeitungsprogramme einen festen Platz auf der Festplatte. Mit der Software lassen sich störende Elemente entfernen, Bildbereiche aufhellen, Teilbereiche ausschneiden und vieles mehr.

Photoshop – Bekannt und umfangreich

 

Das bekannteste und funktionsreichste Programm zum digitalen Nachbearbeiten ist Adobe Photoshop. Dieses Programm ist vor allem für Profis konzipiert und entsprechend vielseitig einsetzbar. Die Software bietet unzählige Funktionen und Werkzeuge, Pinselformen und Effekte.. Photoshop arbeitet mit überlagernden Ebenen (Layer) auf denen Sie Elemente und Effekte separat hinzufügen, bearbeiten und auch wieder entfernen können.

 

Photoshop wird lokal installiert, sodass Sie das Programm auch offline verwenden können. Sie haben die Möglichkeit, eine Testversion von Photoshop zur 30-tägigen kostenfreien Nutzung herunterzuladen. Danach kostet es im Abo es 28 Franken im Monat. Im Internet gibt es unzählige Anleitungen und Videos, welche das Arbeiten mit Photoshop erklären und sehr vereinfachen.

 

Zu Photoshop

 

GIMP – Kostenlose Alternative #1

Neben dem bekannten Photoshop bieten sich auch andere kostenfreie Applikationen an, die überraschend viele Funktionen bereithalten. Eine davon ist die Open-Source-Software GIMP. Das Programm ist in manchen Funktionen Photoshop sehr ähnlich. Hier erhalten Sie Retusche- und Montage-Werkzeuge, Effektfilter (z. B. Sepia) und Transparenzoptionen.

Auch in GIMP können Sie mit mehreren Ebenen arbeiten und das Ergebnis in klassische Bildformate oder Vektorgrafiken konvertieren. Die Software ist auf Deutsch erhältlich und bietet dank zahlreicher Tutorials eine umfangreiche Dokumentation.

Die Bedienung ist allerdings etwas komplizierter als bei Konkurrenzprodukten. Wer an verschiedenen Rechnern arbeitet, kann neben der fest installierten Variante auch eine Portable-Version nutzen, die vom USB-Stick aus startet.

 

Zu GIMP

 

Picasa – Bilder verwalten, bearbeiten und online stellen

 

Picasa eignet sich für fleissige Fotografen, die eine Software zur Bilderverwaltung suchen. Schliessen Sie die Kamera an den PC an, dann ordnet Picasa die Aufnahmen nach Datum und übernimmt die neuen Bilder per Mausklick. Gelungene Fotos lassen sich exportieren, per Mail versenden oder im Web speichern.

 

Ebenso bietet Picasa einfache Bildbearbeitungsoptionen, etwa das Entfernen roter Augen oder das Ausbessern von Farben. Stapelfunktionen, wie das Umbenennen grosser Fotomengen oder das Vergrössern und Verkleinern, sind umsetzbar.

 

Mit den Videooptionen erstellen Sie aus der Bildersammlung heraus Clips für Youtube. Das Programm ist als Freeware kostenfrei erhältlich; es gehört zu den Angeboten des Google-Konzerns. Optionen wie die Picasa-Webalben erleichtern die Bilderverwaltung in einer Cloud.

 

Zu Picasa

 

Weitere kostenlose Bildbearbeitungsprogramme

 

Verwalten und Editieren von Bildern in einem bietet Paint.NET. Diese Freeware entstand aus einem Studentenprojekt heraus und ist ähnlich einfach wie das windowseigene Paint zu bedienen. Möglich sind das Vergrössern und Verkleinern, Einfügen und Editieren, das Füllen von Flächen oder Zeichnungsfunktionen. Damit schliesst Paint.NET die Lücke zwischen dem für viele Nutzer zu einfach gehaltenen Paint und dem für simple Zwecke zu umfangreichen Photoshop.

 

Ebenso bietet sich die Freeware IrfanView an, die vor allem durch zahlreiche Filter und Effekte beeindruckt. Helligkeit und Kontraste können hier auch bearbeitet werden, jedoch sind keine Zeichnungsoptionen möglich. Das heisst, Sie haben hier keine Pinsel oder Füllwerkzeuge zur Verfügung. Das Tool dient vor allem der Bildbetrachtung und bietet Stapeloptionen wie das Umbenennen, Vergrössern oder Verkleinern grosser Bildmengen.

 

Wem GIMP und Photoshop zu kompliziert sind, der kann das französische Programm Photofiltre verwenden. Auch bei dieser Freeware bieten sich zahlreiche Filter und Bearbeitungsoptionen, wobei das Arbeiten mit Ebenen nicht möglich ist. Die Anwenderfreundlichkeit ist dank der Übersichtlichkeit der Funktionen jedoch besser zu bewerten als bei einigen Konkurrenten.

InDesign – Layouts und Grafiken

 

Wer in einer Redaktion tätig ist, setzt häufig auf Adobe InDesign. Hierbei handelt es sich nicht um eine eigentliche Bildbearbeitungssoftware, sondern um ein Layout-Programm. Damit können Bilder platziert, Texte und Tabellen bearbeitet und Vektorgrafiken erstellt werden.

 

Die Bildbearbeitungsoptionen beschränken sich jedoch auf Transparenz, Überlagerungsfilter (Füllmethoden) und einfache Effekte wie Schlagschatten und Verläufe.

 

Kontextbezogene Steuerungspaletten ermöglichen das Transformieren von Gestaltungselementen und Bildern, das Formatieren von Textelementen und vieles mehr.

 

Sogar Inhalte für den Webbereich oder komplette Homepagedesigns können Sie mit Adobe InDesign erstellen. Auch InDesign gehört zur Creative Cloud von Adobe und kann über ein Abo-System genutzt werden. Eine 30-tägige Testphase gibt die Möglichkeit, erste Erfahrungen mit dem Programm zu sammeln. Nachteil der Software ist, dass diese für Ungeübte mit viel Einarbeitungsaufwand verbunden ist. Aufgrund des Preises lohnt sich der Kauf nur, wenn Layouts und Designs auf professionellem Niveau erstellt werden sollen. Auch InDesign kostetl 28 Franken monatlich.
 

Zu InDesign

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