Sofortbild-Fotografie? Heute noch?

Vor über 70 Jahren wurde sie erfunden und erlebt seit mehreren Jahren ein gigantisches Revival: die Sofortbild-Fotografie. FUJIFILM gehört dabei mit den instax-Kameras und -Filmen seit Jahren zu den absoluten Leadern. Erfahren Sie in diesem Artikel mehr über diese kaum aufhaltbare Form der Fotografie.

Damals 

Können Sie sich das Staunen der Menschen vorstellen, die Zeugen des einen Sofortbild-Fotos waren? Vor über 70 Jahren, 1947, entwickelte Edwin Herbert Land die erste Sofortbild-Kamera, die uns in der einen oder anderen Form noch bis weit in die 80er- und 90er-Jahre begleitet hat.

 

 

Heute 

Auch heute machen wir alle noch grosse Augen, wenn jemand eine Sofortbild-Kamera zückt, abdrückt und kurz darauf das noch unentwickelte Foto in den Händen hält – egal ob an einer Party, auf einem Ausflug, an einer Hochzeit oder aber auch einfach zu Hause in der Familie oder mit Freunden.

 

Schütteln und Pusten

Schon fast reflexartig beginnen Menschen zu schütteln und zu pusten – in der Hoffnung, dass das Bild schneller fixiert ist und zum Vorschein kommt. Ob das wirklich hilft? Erfahren Sie später in diesem Beitrag mehr…

Funktionsweise einer Sofortbildkamera

Mehr darüber, wie eine Sofortbildkamera denn eigentlich funktioniert, finden Sie im Artikel „Sofortbildfotografie – wie funktioniert das?“

FUJIFILM instax 

FUJIFILM und Sofortbildfotografie?

Was viele inzwischen ebenfalls wissen: FUJIFILM betreibt seit den späten 90ern eine eigene Linie an Sofortbild-Kameras unter dem Namen Instax.

Diese wurden im Laufe der letzten Jahre konsequent weiterentwickelt und erfreuen sich zunehmender Beliebtheit.

Was viele nicht wissen: FUJIFILM hat über längere Zeit, nachdem Polaroid die Produktion eingestellt hat, Filme für PolaroidKameras hergestellt.

Die instax-Familie 

Neben den klassischen Sofortbild-Kameras im Wide und Mini-Format wurde vor wenigen Wochen eine „digitale“ Sofort-Bildkamera, die instax Square SQ10 lanciert. Diese erlaubt zum einen einige Einstellungen und Filter zu verwenden und die Fotos vor dem Drucken auszuwählen. Zudem bringt diese das klassische, quadratische Format wieder zurück. 

Ebenfalls zur instax-Familie gestossen sind die kleinen Fotodrucker mit dem hübschen Namen instax „share. Diese funktionieren wie ein kleines Fotolabor: Der Drucker empfängt über eine Smartphone oder FUJIFILM-KameraApp die Daten, belichtet einen Film aus der eingelegten instaxFilmkassette und wirft diesen innerhalb von wenigen Sekunden aus. Der Rest des Prozedere kennen wir: warten und gespannt beim Entwickeln zuschauen.

Das Angebot von instax wird mit Spezial-Editionen bei den Kameras und Filmen wie „Hello Kitty“ oder „Minions“ sowie Trageriemen, Etuis, Alben und vielem mehr abgerundet.

Mehr über instax finden Sie in diesem Wikipedia-Artikel oder bei instax.com.

Die Produkte finden Sie in unserem Onlineshop sowie im stationären Fach- oder Onlinehandel.

Damals wie heute

Was in jedem Fall bis heute geblieben ist, sind die bangen Momente, bis der noch weisse Film endlich Farbe annimmt und das Bild erscheint – ob durch Schütteln oder Pusten oder ohne.

Schütteln und pusten?

Weder schütteln noch pusten oder reiben haben einen Effekt auf die Entwicklung des Bildes. Bei Temperaturen gegen den Gefrierpunkt lassen sich die Fotos eine kleine Ewigkeit Zeit, endlich Farbe anzunehmen. Hier hilft es, das Foto in die Hosentasche zu stecken und mit ein wenig Körperwärme nachzuhelfen.

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28.02.2018