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Social Media und Fotografie – worauf Sie achten sollten

Wir alle kennen es. Alle reden davon. Jeder macht es. Social Media. Was ist aber Social Media genau und was gilt es bei der Nutzung zu beachten? Boris Baldinger, Fotograf und erfahrener Social Media Nutzer, hinterfragt die Nutzung dieser Netzwerke und gibt Tipps für eine sichere und sinnvolle Nutzung, vor allem im Bereich der Fotografie.

Wikipedia liefert folgende Erklärung zum Begriff „Social Media“:

Social Media (auch Soziale Medien) sind digitale Medien und Technologien, die es Nutzern ermöglichen, sich untereinander auszutauschen und mediale Inhalte einzeln oder in Gemeinschaft zu erstellen.

 

Quelle: Wikipedia https://de.wikipedia.org/wiki/Social_Media

 

Wichtige Fragen und Überlegungen

Auf wie vielen Social Media Netzwerken sind Sie unterwegs und teilen Ihre Bilder oder zetteln Diskussionen an? Auf 2, 3, 4, 5 oder gar noch mehr? Wie oft sind Sie auf welchem Sozialen Netzwerk unterwegs? Welches ist Ihr Lieblingsnetzwerk und warum?

 

Zu diesen Fragen möchte ich gerne etwas detaillierter eingehen.

 

Wie viele Social Media Netzwerke nutzen Sie?

Diese Frage ist essentiell. Denn wie „sozial“ kann man auf jedem Netzwerk sein, wenn man gleichzeitig 20 davon nutzt? Wie viel Zeit können Sie pro Netzwerk investieren? Social Media ist nicht nur das posten von Inhalten. Es beinhaltet auch die Interaktion mit den anderen Nutzern. Also den „social“ Teil. Nur dann, wenn man selbst auch aktiv im Netzwerk unterwegs ist, kommt in der Regel ein Feedback zurück.

 

Social Media ist ein Dialog zwischen Ihnen und Ihren Freunden, Fans uns Kritikern. Sie entfachen eine Diskussion und führen diese weiter. Sie teilen Bilder und hoffen auf viele Feedbacks.  Ist man auf zu vielen Social Media Plattformen unterwegs, kann man diesen Dialog nicht auf allen Plattformen aufrechterhalten. Und da beginnt das Problem: man fühlt sich gestresst, möchte am liebsten ganz damit aufhören. Die Freude daran vergeht.

 

Mein Tipp: 

Nutzen Sie nur eine reduzierte Anzahl an sozialen Netzwerken. So stellen Sie sicher, dass Sie auch in Zukunft mit viel Freude und Enthusiasmus dabei sein können. Ihr Fokus wird Ihnen damit auch klarer vor Augen geführt. Sie werden mit der Zeit feststellen, dass das Feedback auf Ihre Arbeit wächst.

 

Welches ist die richtige Social Media Plattform für Sie?

Haben Sie sich schon Gedanken gemacht, worauf Ihr Fokus liegt? Gehen wir einmal davon aus, es ist die Fotografie

 

Nun folgt die nächste Entscheidung: auf welches Netzwerk setzen Sie? Die Auswahl an Social Media Kanälen ist riesig! Am besten schauen Sie sich die Vor- und Nachteile der einzelnen Plattformen an. Aktuell ist Instagram das am schnellsten wachsende Social Network im Bereich der Fotografie. Über 400 Millionen aktive User jeden Tag (Zahlen von Februar 2017) beweisen, wie beliebt Instagram ist.

 

Mein Tipp: 

Nehmen Sie sich Zeit für eine Entscheidung. Sie möchten später täglich mit diesem sozialen Netzwerk arbeiten.

 

Was möchten Sie zeigen?

Die Erfahrungen zeigen, dass eine Spezialisierung bei der Positionierung innerhalb des sozialen Netzwerkes hilft. Natürlich zeigt man gerne die Resultate aus allen Bereichen. Eine klare Linie zieht schlussendlich jedoch mehr Fans an als ein kunterbuntes Gemisch.

 

Welchen Bereich mögen Sie am liebsten? Architektur, Landschaft, Portrait, Fitness, Food? Auf jedem einzelnen der Social Media Kanäle gibt es genügend Personen, welche auf ein Thema „einzahlen“. Durch eine aktive Teilnahme finden Sie selbst Inspirationen und können andere mit Ihren Arbeiten inspirieren.

 

Mein Tipp: 

Durchforsten Sie Ihr Foto-Archiv der letzten Monate und versuchen Sie herauszufinden, was Ihnen am meisten Spass gemacht hat.

 

Werden Sie aktiv, werden Sie ein Teil der Community

Auf den meisten Social Media Netzwerken gibt es auch „Offline-Treffen“ der Nutzer. Hier organisiert ein engagierter Benutzer selbst ein Treffen, ausserhalb der Community, im richtigen Leben, und lädt dazu ein. Suchen Sie nach solchen Treffen und nehmen Sie Teil. Sie werden viele interessante Bekanntschaften machen. Dabei entstehen oft interessante und inspirierende Gespräche welche Sie persönlich weiterbringen.

 

Am Beispiel von Instagram heissen solche Treffen „InstaMeets“. Private Personen oder auch Unternehmen, Ferienregionen, Hotels, etc. organisieren hierbei ein Treffen für Fotobegeisterte und laden dazu ein. Die Teilnehmer präsentieren später unter einem vordefinierten Event-Hashtag (#) ihre Bilder.

 

Ein schönes Beispiel ist der Instawalk, welcher von der Rhätischen Bahn und Graubünden Ferien gemeinsam organisiert wurde. Unter dem Hashtag #grhbinstawalk findet man auch heute noch die Bilder zu diesem Event.

 

Mein Tipp: 

Suchen Sie ein Treffen zu dem von Ihnen gewünschten Thema und nehmen Sie teil. Sollten Sie nichts finden, organisieren Sie am besten gleich selbst ein MeetUp. Dazu eignet sich im Übrigen die Plattform http://www.meetup.com

 

>> Mehr zum Thema Fotos auf Social Media teilen finden Sie im Artikel "Ihre Bilder im Netzt: Entdecken Sie die Freude am Teilen"

 

Und jetzt los

Machen Sie sich auf die Suche nach Ihrem Lieblingsnetzwerk. Investieren Sie ein bisschen Zeit und haben Sie Spass dabei. Mein aktueller Favorit ist ganz klar Instagram. Persönlich investiere ich pro Tag zwischen 15 und 120 Minuten auf diesem sozialen Netzwerk.

 

Im Fokus – Boris Baldinger

Seit 2015 ist Boris Baldinger freischaffender Businessfotograf. Die sozialen Medien nutzt er bereits seit 2006. Mittlerweile gibt er sein Wissen an der Migros Klubschule als Dozent im Content Marketing Lehrgang und in freien Referaten weiter.

 

Seit 2016 ist er offizieller X-Photographer. Die meisten Bilder auf seinem Instagram Feed sind mit Fujifilm X-Kameras entstanden.

 

>> Sie finden Boris Baldingers Website unter http://www.boris-baldinger.com und seinen Instagram Account unter http://instagram.com/borisbaldinger 

 

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