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Kreative Ideen

Witzige Panorama-Effekte

Bewegen sich währen des Erstellen eines Panoramafotos Teile des Motivs, so können mitunter witzige bis skurrile Effekte entstehen. Probieren Sie es gleich selbst aus und bringen Sie Bewegung in Ihre Panoramafotografie. Ihre Freunde werden ob diesen einzigartigen Bildern verblüfft sein.

Panorama-Bilder aufnehmen

Panorama-Bilder können auf zwei Arten aufgenommen werden: Mit der Panorama-Funktion (Sofern Ihre Kamera über diese verfügt),  oder aber mit einzelnen Aufnahmen, welche nachträglich, mit Hilfe einer zusätzlichen Software, zum fertigen Panoramabild zusammengefügt werden. Wie das genau funktioniert und was es dabei alles zu beachten gilt, erfahren Sie im Artikel Panorama-Bilder – eine ganze Szenerie festhalten.

 

Mit diesen zwei Vorgehensweisen können Sie jedoch nicht nur schöne Landschaftsbilder aufnehmen. Die drei folgenden Ideen lassen sich einfach nachmachen:

 

Motiv-Wiederholungen

Dieser Effekt funktioniert nur, wenn man das Panorama-Bild aus einzelnen Aufnahmen nachträglich zusammenfügt wird. Mit der Panorama-Funktion, wie sie manche Kameras und die meisten Smartphones besitzen, ist er nicht realisierbar.

 

Um ein Objekt oder eine Person mehrmals auf dem gleichen Bild zeigen zu können, müssen Sie deren Position zwischen den einzelnen Aufnahmen verändern. Um Komplikationen beim späteren Zusammenfügen – dem sogenannten  „Stitchen“ – vorzubeugen, ist es von Vorteil, wenn die Objektwiederholungen die Überlappungsbereiche nicht berühren, es also jeweils etwas Abstand dazwischen hat.

Zeitliche Abfolge

Solche Bilder entstehen ganz ähnlich, wie bei den Motiv-Wiederholungen, nur dass Sie hierbei die Einzelaufnahmen für das spätere Panoramabild während der Bewegung des Motivs aufnehmen. Verfolgen Sie dabei das Motiv mit der Kamera in einer horizontalen oder vertikalen Bewegung und achten Sie darauf, dass sich das Motiv bei jeder Aufnahme in der Mitte des Bildabschnittes befindet. Hier bietet es sich vielleicht an, mit der Serienbild-Funktion Ihrer Kamera zu arbeiten. Auch hier sollte das Motiv die Überlappungsbereiche nach Möglichkeit nicht berühren, da ansonsten die Stitching-Software Probleme beim Zusammenfügen der einzelnen Aufnahmen bekommen könnte.

 

Damit die einzelnen Aufnahmen auch scharf werden und die Bewegung des Motivs eingefroren werden kann, sollte eine möglichst kurze Verschlusszeit eingestellt werden. Weitere Nützliche Tipps zum Fotografieren von sich bewegenden Objekten finden Sie In den Artikeln Bewegung einfangen Teil 1 und Teil 2.

Motiv-Deformationen

Solche Effekte entstehen – meist unbeabsichtigt – während des Aufnehmens eines Panoramafotos mit Hilfe der Panorama-Funktion.
Auch die Panorama-Funktion arbeitet mit Einzelbildern, die, während Sie die Kamera mit gleichmässiger Geschwindigkeit horizontal oder vertikal bewegen oder schwenken, vollautomatisch aufgenommen und gleich zusammengefügt werden. Die Einzelaufnahmen der Panorama-Funktion sind jedoch keine formatfüllende Bilder, sondern lediglich schmale Bildstreifen, was ein etwas genaueres Stitching mit feinerer Abstufung ermöglicht.

 

Bewegt sich nun beispielsweise eine Person, welche sich im Bildbereich befindet, während des Kameraschwenks zu stark, kann die Funktion die einzelnen Bildstreifen nicht mehr nahtlos zusammenfügen, wodurch es zu Wiederholungen, Verschiebungen, Verlängerungen oder Verkürzungen zum Beispiel von Körperteilen kommen kann.

 

Was sonst schöne Panoramabilder ruiniert, können Sie – nun,  da Sie die Ursache kennen – auch mit voller Absicht herbeiführen. Experimentieren Sie also ruhig ein Wenig mit der Panorama-Funktion und Sie werden erstaunt sein, welch lustige Bilder so zu Stande kommen können.

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