FUJI CREATE. Das Magazin für die schönsten Fotomomente
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Kreative Ideen

Kreative Hochzeitsfotos

Kreative Fotoideen für den schönsten Tag im Leben. Die Hochzeit gilt gemeinhin als schönster Tag im Leben. Attraktive Hochzeitsfotos halten die vielen einzigartigen Momente fest, die das Brautpaar und seine Gäste bei diesem Fest erleben. Unsere Fotografie Tipps helfen Ihnen, damit Sie an Ihren Bildern viele Jahrzehnte Freude haben und sie immer wieder gerne ansehen.

Profifotograf oder selber machen?

Spätestens ein halbes Jahr vor dem grossen Ereignis ist es Zeit, sich Gedanken über die Organisation der Hochzeitsaufnahmen zu machen. Grundsätzlich haben Sie die Wahl einen Profi zu engagieren oder einen ambitionierten Hobby-Fotografen aus dem Freundes- und Bekanntenkreis zu bitten, die schönsten Momente der Hochzeit einzufangen. Oft findet sich schnell ein mehr oder weniger erfahrener Kollege, der den Auftrag für wenig Geld erledigen will. Ist es aber wirklich ratsam, die Erinnerungen an den wichtigsten Tag im Leben in die Hände eines Amateurs zu legen? Eine Hochzeit zu fotografieren ist eine anstrengende Arbeit und erfordert viel Erfahrung und konzeptionelles Vorgehen. Bei einem Profi haben Sie Einblick in seinen Stil und sehen anhand von Arbeitsproben, ob die Art der Fotografie zu Ihnen passt. Sie haben ein klares Auftragsverhältnis und können Erwartungen formulieren. An das sollten Sie denken, bevor Sie einen Bekannten anfragen.

 

Die Hochzeit als Story

Früher war es üblich, die Hochzeitsfotografie auf Portraits des Brautpaares im Studio oder in der Kirche sowie ein Gruppenfoto mit allen Gästen zu beschränken. Diese Zeiten haben sich jedoch gründlich geändert. Heute haben Sie die Möglichkeit, mit Hochzeitsfotos Geschichten zu erzählen. Sie bilden sämtliche Phasen der Hochzeit ab und halten alle Beteiligten in verschiedenen Situationen fest. Dabei gelingt es guten Fotografen, die unterschiedlichen Stimmungen während des Polterabends, der zivilen Trauung und beim Empfang danach wiederzugeben. Das grosse Hochzeitsfest am Abend steht natürlich neben der kirchlichen Trauung im Mittelpunkt. Aber auch sehr intime Momente im Familienkreis, zum Beispiel beim Ankleiden und Frisieren oder am Tag danach, wenn das Brautpaar mit Familienangehörigen entspannt und glücklich beisammen ist, bilden attraktive Motive. In jedem Fall sollte man im Vorfeld durchsprechen, welche Situationen in Portraits und als Gruppenfoto aufgenommen werden sollen. Dabei ist es sinnvoll, wenn das Brautpaar auch Verwandte und Freunde zurate zieht, die oft besonders originelle Ideen beisteuern können. Der Fotograf ist dabei gefordert, Situationen vorauszu sehen, zu planen und einen erzählenden roten Faden beizubehalten.

 

Ganz besondere Momente festhalten

Der Fotograf ist bestens informiert über alle wichtigen Abläufe der Hochzeit. Dazu zählen auch Überraschungen, die Freunde mit kleinen Vorführungen oder Spielen organisieren. Wenn man auf besonders emotionale Momente, wie zum Beispiel das Jawort, den Tausch der Ringe, den Kuss nach der Trauung oder den Eröffnungstanz gut vorbereitet ist, fängt man in Nahaufnahmen die Emotionen von Braut und Bräutigam bestmöglich ein. Wer im Vorfeld genau überlegt, mit welchen Einstellungen beziehungsweise Brennweiten und Beleuchtungen er arbeitet, kann alles vorbereiten, sodass die Aufnahmen bestimmt gelingen. Ebenso wichtig ist der gelungene Schnappschuss auf einer Hochzeit. Hierfür eignen sich Digitalkameras, die ein besonders einfaches und schnelles Handling ermöglichen, hervorragend. Aus Vorsichtsgründen empfiehlt es sich, stets mehrere Aufnahmen zu machen. So kann man Bilder verwerfen, die nicht hundertprozentig gelungen sind.

 

Ungewöhnliche Hochzeitsfotos

In den letzten Jahren hat sich der Trend etabliert, Hochzeitsbilder an ungewöhnlichen Orten aufzunehmen. Besonders beliebt sind natürliche Kulissen, wie ein schöner Park, ein Fluss- oder Seeufer oder eine Bergwiese. Auch wenn es Zeit kostet, an diese Orte zu gelangen, lohnt sich der Aufwand. Innenräume können niemals die bezaubernde Atmosphäre von Landschaften ersetzen. Sehr reizvoll sind auch Aufnahmeorte, die mit der Geschichte des Paares eng verbunden sind. So macht es den Brautleuten viel Spass, sich am Ort des Kennenlernens oder bei ihren Lieblingsaktivitäten fotografieren zu lassen. Sehr spannend sind Fotos, bei denen die Stellung des Brautpaares und ihre Bezugnahme Rückschlüsse auf die Beziehung zulassen. Mit viel Humor lassen sich so originelle Bilder anfertigen. Ebenfalls sehr amüsant sind die sogenannten "Trash the Dress"- Fotos. Bei diesen Aufnahmen, die im angelsächsischen Bereich populär sind, zerstört die Braut einige Wochen nach der Hochzeit ihr Kleid mutwillig, zum Beispiel durch Baden in einem Fluss.

 

Bildbearbeitung und Präsentation

Es ist heute eine Selbstverständlichkeit, dass Fotografen Bilder bearbeiten, um sie attraktiver zu gestalten. Störende Gegenstände im Hintergrund zu entfernen, unschönen Hautglanz zu neutralisieren oder die Farbintensität zu erhöhen, gehören zum Beispiel dazu. Dabei sollte man es allerdings nie übertreiben, um den Bildern nicht den authentischen Reiz zu nehmen. Zu einer Hochzeitsreportage gehört auch die Präsentation der Bilder, sei es in einem speziellen Album oder einem hochwertigen Fotobuch. Nach der Vorbereitung, den Aufnahmen und der Nachbearbeitung ist das ein weiterer zeitintensiver Arbeitsschritt, der nicht unterschätzt werden darf. Die Form der Präsentation ist letztlich entscheidend für den bleibenden Eindruck.

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