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Selfie Freundinnen
Fototipps

Tipps für ein Knaller-Selfie

Selfies gehören zu den beliebtesten Fotos in sozialen Netzwerken - im folgenden Artikel erhalten Sie wertvolle Tipps, die Ihnen dabei helfen, sich mit einem Selbstportrait in das richtige Licht zu rücken.

Auch Prominente lieben die spontan aufgenommenen Selbstportraits, was bei der Verleihung der Oscars im März 2014 beobachtet werden konnte - Moderatorin Ellen DeGeneres stellte mit einem Selfie, auf dem sie und zahlreiche andere amerikanische Prominente zu sehen sind, einen neuen Retweet-Rekord bei Twitter auf.

Hintergrund, Perspektive und Licht bei einem Selbstportrait

Obwohl Selfies möglichst spontan aufgenommen wirken sollen, möchte man auf den Bildern natürlich so gut wie möglich aussehen. Ein wenig Vorbereitung ist daher in jedem Fall sinnvoll. Wenn Sie das Foto mit Ihrem Smartphone aufnehmen, sollten Sie unbedingt auf den Hintergrund achten: Durch die grosse Schärfentiefe der Smartphone-Kamera wird der Bereich hinter Ihnen schärfer abgebildet als auf einer Spiegelreflex- oder Digitalkamera. Ein unruhiger Hintergrund lenkt von Ihrem Gesicht ab. Suchen Sie sich daher eine möglichst neutrale Umgebung für Ihr Bild.

 

Vorsicht bei Aufnahmen mit unbeteiligten Dritten: Aufgrund des Rechts am eigenen Bild ist es nicht zulässig, ohne deren Einwilligung Bilder mit erkennbaren Personen zu veröffentlichen.   

 

>> Mehr zum Thema finden Sie im Artikel "Das Recht am eigenen Bild".

 

Perspektive

Frontal aufgenommene Bilder gefallen uns meist weniger, als wenn eine leicht veränderte Perspektive eingenommen wird. Halten Sie dazu Ihr Smartphone leicht über der Höhe der Augen, in etwa 45 Grad zu Ihrem Kopf. Von unten aufgenommene Bilder lassen Gesichter unnatürlich breit und unvorteilhaft aussehen. Hat Ihr Gesicht eine fotogene "Schokoladenseite"? Dann drehen Sie diese in Richtung der Kamera.

 

Achten Sie auf den richtigen Abstand zwischen Digitalkamera bzw. Handy und Ihrem Gesicht: Ist die Kamera sehr nahe am Gesicht, fallen vergrösserte Poren und andere Hautunreinheiten auf. Den Arm längere Zeit komplett regungslos durchzustrecken, kann dagegen anstrengend sein, was sich wiederum an Ihrem Gesichtsausdruck zeigt - finden Sie eine bequeme Pose, die nicht zu nah am Gesicht ist.

 

Front- oder Hauptkamera?

Viele Smartphones verfügen über eine sogenannte Frontkamera, die niedriger aufgelöste Bilder macht als die Hauptkamera. Sie bietet jedoch den Vorteil, dass Sie sich beim Auslösen Ihres Selbstportraits im Display des Smartphones sehen können und so direkt überprüfen können, ob Sie auf dem Bild eine gute Figur machen. Falls genügend Licht vorhanden ist nutzen Sie für spontane Selfies daher lieber die Front- als die Hauptkamera, um verwackelte Bilder und ungünstige Ausschnitte zu vermeiden.

 

Gruppen-Selfies

Ohne zusätzliche Hilfsmittel sind Selfies von Gruppen schwierig, da die Armlänge und damit die Distanz zur Kamera zumeist nicht ausreicht, um alle Beteiligten ins Bild zu setzen. Selfie-Sticks bieten hier Abhilfe. Teleskop-Halterungen verlängern den Arm um einen Meter oder mehr und bieten so den nötigen Abstand. Auch für das Solo-Selfie bieten solche Hilfsmittel Vorteile, indem neue Perspektiven und spannende Blickwinkel möglich werden.

 

No-Go's der Portraitfotografie

Eine Zeit lang wimmelte es im Internet von Selfies, die von jungen Leuten mit einer Handy- oder Digitalkamera direkt über den Spiegel im Badezimmer aufgenommen wurden. Der gespiegelte Blitz sowie ein zu starkes, direktes Licht der Badezimmerbeleuchtung lässt jedoch niemanden gut aussehen. Vermeiden Sie solche Bilder und lassen Sie sich lieber von einem Freund oder einer Freundin fotografieren. Auch ist das Bad im Allgemeinen kein passender Hintergrund.

 

>> Mehr zur Portraitfotografie finden Sie im Artikel "Portraitfotografie - vom Laien zum Profi".

 

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