Fotokosmetik – Tipps zur einfachen Bildbearbeitung

Vorbei sind die Zeiten, in denen der Fotograf im Dunkelkämmerchen an den Ferienabzügen gearbeitet hat. Heutzutage bearbeitet man seine Fotos selbst – am PC oder direkt auf dem Smartphone. In unserem Crashkurs lernen Sie alle wichtigen Bildbearbeitungstechniken kennen. VON LUCA DIGGELMANN (PCtipp, November 2017)

Tipps zum Bearbeiten

Zuerst befassen wir uns mit grundlegenden Tipps und Tricks rund um das Bearbeiten von Bildern. Es geht hier weniger um genaue Arbeitsschritte in  einer bestimmten Software, sondern mehr um technische und ästhetische Themen, die unabhängig von der Software gelten. Diese können Sie also in jedem Bildbearbeitungsprogramm anwenden.

Drehen, zuschneiden und erweitern

Der erste Arbeitsschritt beim Bearbeiten von Fotos ist meistens die Komposition. Manchmal ist ein Bild etwas schief oder ein Detail am Rand nervt. Beides kann leicht behoben werden. Diese Arbeitsschritte werden oft am Anfang durchgeführt, damit danach an Licht und Farben geschraubt werden kann, ohne dass sich die Komposition und Bildstimmung noch verändern.

Beim Drehen achten Sie am besten auf Linien im Bild, die gerade sein sollten. Klassische Beispiele sind Häuserkanten, Tische, Laternen und natürlich der Horizont, Häufig ist es unmöglich, alle Linien in einem Bild gerade hinzukriegen. In diesem Fall konzentrieren Sie sich auf die wichtigsten Linien, also jene, die der Betrachter zuerst und intensiv wahrnimmt.

Zuschneiden kann man aus zwei Gründen: Etwas am Bildrand stört die Komposition oder ein Subjekt soll grösser gemacht werden. Dabei gibt es  einige Dinge zu beachten. Zunächst wäre da die Auflösung. Wird ein Bild zugeschnitten, verringert sich die Auflösung des Fotos, da Pixel entfernt werden. Das ist vor allem für hochauflösende Bildschirme und den Fotodruck relevant. Schneiden Sie zu viel ab, können Sie es auf einem modernen Bildschirm möglicherweise nicht mehr Displayfüllend ansehen. Für grössere Ausdrucke reicht es womöglich auch nicht mehr. Gehen Sie daher behutsam mit dem digitalen Messer um.

Ein zweiter Punkt zum Thema Zuschneiden ist das Seitenverhältnis. Die meisten Digitalkameras erstellen Bilder in einem Seitenverhältnis von 3:2. Das ist ein klassisches Format, das bereits in der Analogzeit verwendet wurde. Je nachdem, wofür Sie Ihre Aufnahmen später weiterverwenden möchten, lohnt es sich, das Seitenverhältnis des Bildes im Auge zu behalten. Für Fotodrucke bleiben Sie am besten bei 3:2. Der Bilderdienst Instagram funktioniert hingegen besonders gut mit quadratischen 1:1-Fotos. Die meisten PC-Monitore und Fernseher verwenden 16:9 (seltener 16:10). Zudem gibts noch das Kinoformat 21:9.

Eine weitere Bildbearbeitungsoption ist das Erweitern. Dabei vergrössern Sie die Fläche der Aufnahme um einen bestimmten Wert. Damit lässt sich zum Beispiel ein Rahmen erstellen oder Platz für Text oder andere Stilelemente schaffen. Besonders beliebt sind Rahmen in Schwarz, Weiss oder Grau, da diese sich garantiert nicht mit den Farben des Bildes beissen. Die genaue Umsetzung ist grösstenteils Geschmackssache.

Helligkeit und Kontrast

Zwei der häufigsten Korrekturen an einem Bild sind Helligkeit und Kontrast. Bei der Helligkeit passieren beim Fotografieren schnell kleinere Fehler. Sowohl durch den Nutzer als auch durch die Kameraautomatik. Dabei muss man zwischen zwei Sorten von Helligkeit unterscheiden: • Die generelle Helligkeit: Diese lässt sich in praktisch jeder Foto-Software anpassen. Sie reguliert die Helligkeit des gesamten Bildes. Schraubt man den Regler in die Höhe, wird Helles heller, Dunkles heller, Weiss weisser und Schwarz grauer; mit all den Vor- und Nachteilen, die diese Änderungen mit sich bringen. Diese Art von Helligkeits-korrektur wenden Sie am besten spärlich an, da sie nur wenig Kontrolle bietet.

Helligkeit von Bereichen

In einigen Bearbeitungsprogrammen können Sie die Helligkeit nach Bereich verändern. Beispielsweise können Sie die Helligkeit der dunklen Bereiche unabhängig von der Helligkeit der hellen Bereiche anpassen. Das ist ein enorm mächtiges Werkzeug, um Bilder Ihren Vorstellungen anzupassen. Besonders gut funktioniert das mit RAW-Dateien.

Zum Kontrast

Dieser Begriff meint meistens den Kontrast zwischen Helligkeit und Dunkelheit, weniger den Kontrast zwischen verschiedenen Farbtönen. In den meisten Bearbeitungsanwendungen gibt es nur einen Balken zur Anpassung des Kontrasts. Dreht man diesen rauf, werden die hellen Töne heller, die dunklen Töne dunkler und die Mitten in eine der beiden Richtungen mitgezogen. Umgekehrt werden beim Verringern des Kontrasts die Höhen und Tiefen zusammengerückt. Mehr Kontrast macht eine Aufnahme in der Regel auffälliger, zu viel Kontrast hingegen wirkt unnatürlich und überfordert das Auge. In gewissen Situationen kann wenig Kontrast sogar besser sein; beispielsweise bei einem Foto einer nebligen Landschaft, die möglichst mysteriös wirken soll.

Achten Sie beim Anpassen des Kontrasts besonders auf das Clipping. Treibt man die Höhen über einen bestimmten Grenzwert, werden sie komplett weiss und verlieren ihre Details. Bei Silhouetten kann das erwünscht sein, in den meisten anderen Fällen jedoch nicht. Versuchen Sie daher, den Kontrast nie so hoch zu schrauben, dass Details verloren gehen. Die meisten Fotoprogramme zeigen Ihnen entsprechende Warnsignale an.

SÄTTIGUNG UND FARBEN

Eine zu hohe Sättigung ist die häufigste Fotosünde unter Amateuren im Internet. Natürlich möchte man, dass die fotografierte Rose möglichst rot daherkommt, aber 100 Prozent rot sind die Blüten nun mal nicht. In der Natur sind «pure» Farben praktisch inexistent. Vielmehr bestimmen feine Details und Unterschiede im Farbton und der Schattierung die Form der Rose. Diese Details werden bei zu hoher Sättigung zerstört, was das Bild unnatürlich erscheinen lässt. Es gilt also auch hier: moderat anwenden. Es sei denn, sie gehen in die andere Richtung: Ziehen Sie die Sättigung ganz nach unten, erhalten Sie ein Schwarz-Weiss-Bild. Das ist eine ganz eigene Disziplin, die mehr von Helligkeitskontrasten und Schattierungen als von Farbkontrasten lebt. In unserem Artikel „richtig Schwarzweiss fotografieren“ erfahren Sie mehr darüber.

Wenden Sie die Farbsättigung moderat an.

 

Wichtig ist auch der Weissabgleich. Vereinfacht gesagt, sorgt ein korrekter Weissabgleich dafür, dass ein Bild in den richtigen Farben dargestellt wird. Das ist zentral bei realistischen Porträts oder im Fotojournalismus. Aber auch für Erinnerungsfotos ist es sinnvoll, wenn die Farben stimmen. In den meisten Fotoprogrammen regulieren Sie den Weissabgleich über einen Warm-kalt-Regler und einen Grün-Magenta-Regler. Vor allem bei RAW-Dateien können Sie den Weissabgleich problemlos nachträglich anpassen. Für JPG-Aufnahmen lohnt es sich jedoch, den Weissabgleich jeweils in der Kamera einzustellen.

FILTER

Kommen wir zum letzten Schliff – den Filtern. Damit meinen wir nicht die Filter, die man von Apps wie Instagram kennt. Diese würde man eher zu Beginn als Ausgangspunkt verwenden. Vielmehr geht es um Bearbeitungsfilter im herkömmlichen Stil. Effekte wie Papierrelief oder auch essenzielle Funktionen wie Schärfen gehören dazu. Besonders spannend werden diese Filter im Zusammenspiel mit Ebenen und Mischoptionen, da wird es jedoch schnell zu komplex für den Rahmen dieses Artikels. Für Einsteiger sind die meisten Filter eine kreative Spielerei, deren Qualität auch stark von der  jeweiligen Bildbearbeitungsanwendung abhängt. Probieren geht über Studieren, ist hier das Motto.

Die Ausnahme ist die Funktion Schärfen. Diese ist vor allem bei RAW-Bildern wichtig. Dort muss am Ende der Bearbeitung geschärft werden, da die Aufnahmen sonst unscharf bleiben. Bei JPG- Dateien ist das nicht zwingend, kann aber in gewissen Situationen helfen. Achten Sie darauf, nicht zu stark zu schärfen, da sonst ein unschöner Bildeffekt entsteht, der Kanten weisslich hervorhebt.

Am PC

Die angenehmste Form der Bildbearbeitung findet noch immer am PC statt. Dank einer Fülle von starken Software-Lösungen und einem grossen Bildschirm geht die Arbeit gleich etwas leichter von der Hand. In diesem Abschnitt geben wir eine kleine Software-Übersicht und zeigen die wichtigsten Bearbeitungsfunktionen an Praxisbeispielen.

Software

Die Auswahl an Bearbeitungsprogrammen für PCs ist gigantisch. Von simplen Progrämmchen wie Microsoft Paint bis zu Funktionsmonstern wie  Adobe Photoshop ist die Bandbreite bezüglich Verwendungszweck, Funktionsumfang und Preis massiv. Für Einsteiger gibt es glücklicherweise günstige und sogar kostenlose Varianten mit ordentlicher Leistung. Als Bildbetrachter mit einfachen Bearbeitungsfunktionen ist IrfanView (Download unter der irfanview.de) unschlagbar gut. Paint.NET (getpaint.net) ist der wohl mächtigste, kostenlose Bildeditor, der noch leicht zu verstehen ist, und mit GIMP (gimp.org) gibt es eine Photoshop-Annäherung für lau.

Geld auszugeben, lohnt sich vor allem für ambitionierte Amateure und Profis. Adobe Lightroom ist praktisch Pflicht für RAW-Fotografen. Günstige Allroundlösungen wie Photoshop Elements, Affinity oder ACDSee können sich ebenso lohnen, wenn man bestimmte Funktionen der jeweiligen Programme mag. An der Spitze bleibt seit eh und je Adobe Photoshop. Die Software ist zwar nicht ganz günstig, aber für Profis Gold wert.

Für unsere Anleitung verwenden wir Paint.NET. Die Software ist kostenlos verfügbar, leicht zu bedienen und funktioniert ähnlich wie der Branchenprimus Photoshop. Einziger Nachteil: Die Software funktioniert nur unter Windows.

Paint.NET

Praktisch an Paint.NET ist, dass sich die Applikation wie so ziemlich jede andere Foto-Software bedienen lässt. Speziell sind höchstens der Balken mit den aktuell geöffneten Bildern und die Einstellungen am oberen rechten Rand. Dort gelangen Sie in die Optionen und können die vier Werkzeugleisten ein- und ausschalten.

Ansonsten funktioniert Paint.NET ziemlich gewohnt. Zum Bearbeiten von Fotos verwenden Sie hauptsächlich die Menüs Korrekturen und Effekte. Für gröbere Eingriffe gibt es den Punkt „Bild“. Nützlich ist ebenfalls der Verlauf in der oberen rechten Ecke. Damit können Sie vorgenommene Änderungen rückgängig machen oder erneut durchführen.

Praxisbeispiel
Optimieren wir ein Foto mit den anfangs erwähnten Bearbeitungsschritten. In Paint.NET öffnen Sie ein Bild über Datei/Öffnen. Falls Sie mehrere Dateien gleichzeitig öffnen, werden diese in separaten Reitern dargestellt.

  • Drehen: Drehungen um 90 oder 180 Grad erledigen Sie übers Menü „Bild“ und die entsprechende Option. Wollen Sie ein Foto präziser drehen, verwenden Sie Rotationszoom im Menü „Ebenen“. Dort können Sie präzise einstellen, wie stark das Bild gedreht werden soll und was mit den leeren Bereichen passieren soll.
  • Zuschneiden: Das Zuschneiden funktioniert in Paint.NET etwas anders als bei Photoshop & Co. Es gibt keine konkrete Zuschneide-Funktion, sondern man muss selbst Hand anlegen. Wählen Sie aus den Werkzeugen am linken Rand „Rechteckige Auswahl“. Klicken und halten Sie die linke Maustaste, um einen Bereich zu markieren. Für eine quadratische Auswahl halten Sie die Shift-Taste gedrückt. Sitzt die Markierung, wählen Sie „Bild“ und „Auf Markierung zuschneiden“.
  • Erweitern: Das Erweitern funktioniert einfach. Gehen Sie zu „Bild“ und zu „Leinwandgrösse“. Im folgenden Menü können Sie einstellen, wo das Bild erweitert werden soll und um wie viel. Die Angaben lassen sich sowohl in Pixeln als auch in Prozentwerten machen. Wichtig ist der Anker. Dieser legt fest, wo das aktuelle Bild positioniert ist. Wollen Sie also einen Rahmen rund um das Bild er-stellen, legen Sie das Bild in die Mitte. Die neu erstellte Leinwand ist in Paint.NET immer weiss.
  • Helligkeit, Kontrast, Sättigung, Farben: All diese Änderungen können Sie über das Menü Korrekturen vornehmen. Praktisch für Einsteiger und Korrekturfaule ist dabei die Auto-Funktion, die automatisch leichte Anpassungen vornimmt. Ansonsten verwenden Sie hauptsächlich die Funktionen „Farbton/Sättigung“ und „Helligkeit/Kontrast“. Mit den Funktionen „Kurven“ und „Manuelle Anpassung“ nehmen Sie fortgeschrittene Änderungen vor.

Wichtig: Die Funktion „Speichern“ in Paint.NET überschreibt das Originalbild. Sichern Sie also immer mit „Speichern unter“ und erstellen Sie eine Kopie, falls Sie die Ausgangsdatei behalten möchten. Alternativ können Sie die Datei auch vor dem Öffnen bereits kopieren.

Auf dem Smartphone

Das Bearbeiten von Fotos auf dem Smartphone hat einen gewaltigen Vorteil: Es geht immer und überall. Zudem sind die meisten Bearbeitungs-Apps für Smartphones extrem einfach zu bedienen und stecken voller Innovationen.

APPS

Im Gegensatz zu den meisten anderen App-Kategorien gibt es beim Aufgabenbereich «Bilder bear-beiten» sowohl für Android als auch für iOS eine gemeinsame Spitzen-App: Snapseed von Google ist klarer Spitzenreiter in Sachen Funktionalität, Bedienung und Updates. Seit einiger Zeit können mit Snapseed sogar RAW-Dateien bearbeitet werden, was für Smartphones mit RAW-Möglichkeiten extrem spannend ist. Weitere Alternativen  wären Darkroom (nur iOS) oder Google Fotos (Android und iOS). Alle drei erwähnten Apps laden Sie bequem und kostenlos über den App-Store Ihres Smartphones herunter. In unserer Anleitung beziehen wir uns auf die Android-Version von Snapseed. Die iOS-Version funktioniert ähnlich.

GOOGLE SNAPSEED

Bekannt wurde Snapseed ursprünglich aufgrund der innovativen Bedienung. Ebendiese braucht eine ganz kurze Eingewöhnung. Wenn man das System aber mal verstanden hat, ist die Steuerung ein Kinderspiel. Mit dem Stift-Icon unten rechts gelangen Sie zu den Bearbeitungsmodi. So-bald Sie einen auswählen, wechselt die Darstellung zu Ihrem Bild zurück und passende Werkzeuge werden geladen. Ab jetzt ist alles einfach: Wischen Sie vertikal, wechseln Sie das Werkzeug, wischen Sie horizontal, wenden Sie das ausgewählte Werkzeug an. Am unteren Rand gibt es zudem eine  Listenauswahl aller Werkzeuge, einen Automatikmodus und das altbekannte Häkchen sowie X zum Anwenden beziehungsweise Verwerfen der Änderungen.

Praxisbeispiel
Gehen wir kurz die eingangs besprochenen Grundfunktionen anhand eines Beispielbildes durch. Tippen Sie im Startbildschirm von Snapseed auf Öffnen und wählen Sie ein Bild auf dem Smartphone aus. Tippen Sie auf den Stift unten rechts, um die Bearbeitungsmodi aufzurufen.

  • Drehen: Im Modus Drehen können Sie das Bild mit den Fingern bis zu 45 Grad drehen. Die Pfeile mit Linie spiegeln das Bild horizontal. Der Kreispfeil dreht es um 90 Grad im Uhrzeigersinn. Speichern Sie via Häkchen unten rechts.
  • Zuschneiden: Im Modus Zuschneiden lässt sich die Zuschneidemaske frei verschieben. Falls Sie ein spezifisches Seitenverhältnis verwenden möchten, können Sie das am unteren Rand auswählen. Speichern Sie die Änderung und weiter gehts.
  • Erweitern: Der Modus Erweitern ist in Snapseed simpel. Ziehen Sie einfach die Maske vom Rand des Bildes weg, um mehr Raum zu schaffen. Am unteren Rand wählen Sie aus, ob der Leerraum in Schwarz, Weiss oder mit einer automatischen Farbe gefüllt werden soll. Speichern Sie.
  • Helligkeit, Kontrast, Sättigung, Farben: Alle diese Funktionen finden Sie unter Feinabstimmung. Wischen Sie vertikal, um zwischen den Werkzeugen zu wechseln. Helligkeit, Kontrast und Sättigung haben einen eigenen Regler. Die Farben werden durch mehrere Einstellungen beeinflusst, darunter Ambiente und Wärme. Genauere Farbwerkzeuge gibt es im Modus Kurven.

Zum Schluss fehlen nur noch das Speichern und Extras wie Bildtexte. Probieren Sie auf jeden Fall weitere Funktionen von Snapseed aus. Keine Angst: Die App speichert jeweils eine Kopie Ihres Bildes und belässt das Original.

Sind Sie mit Ihrem Ergebnis zufrieden, kehren Sie zum Startbildschirm zurück und tippen auf das Speichern-Icon am oberen Bildrand. Wählen Sie aus, wie Ihr Bild abgelegt werden soll. 

1266 0 14
24.11.2017