Die neuen FUJI.CH Fotoservice Apps für Android und iOS

Nach den neuen Softwares für Windows und MacOS wurden nun auch die neuen Apps für iOS und Android Smartphones und Tablets lanciert. Ein Fotobuch mit dem Handy gestalten? Aber ja, und wie! Zuerst selbst etwas skeptisch sind wir nach einem Selbstversuch von Petra sehr überzeugt, ja sogar begeistert von der App! Petra erzählt Ihnen gerne von den ersten Erfahrungen …

Eine App für Fotobücher? 

Eine App für iPad gab es ja bereits seit längerem, wobei diese nicht mehr weiter entwickelt wurde. Als es dann hiess, es gäbe nun eine neue App für Android und iOS Tablets und sogar Smartphones, dachten wir fast alle: „das ist doch unpraktisch und kann nicht funktionieren. Für Fotos, Poster und vielleicht Geschenke – klar, aber doch nicht für Fotobücher!“

Überraschend einfach und übersichtlich

Also habe ich mir die App aus dem Google Playstore („FUJI.CH Fotoservice“) gleich heruntergeladen, auf meinem Android Handy installiert und staunte schon mal nicht schlecht über die Einfachheit und Übersichtlichkeit

Wichtig zu wissen ist, dass die App nicht über ganz alle Produkte und Formate verfügt. Grössere Formate (bei den Postern grösser als 20×30 cm, bei den Fotobüchern grösser als A4) wurden aufgrund der meist zu geringen Auflösung bei Fotos, welche mit einem Smartphone aufgenommen wurden, ausgeschlossen

Mein erstes Fotobuch mit der FUJI.CH Fotoservice App 

Gespannt darauf, wie die App funktioniert und ob das mit dem Erstellen eines eher aufwändigen Produktes wie ein Fotobuch auch wirklich anwenderfreundlich ist, habe ich mich gleich an dieses Projekt gewagt.

Schritt 1: Nach dem Öffnen der App gelangt man gleich in die einfache und klare Übersicht der Kategorien.

Schritt 2: Hier kann man die Kategorie und das Produkt wählen. In meinem Fall habe ich mich für ein Digitaldruck-Fotobuch im Querformat entschieden.

Schritt 3: Nun kann man wählen, ob man mit einer Vorlage oder einem individuellen Layout arbeiten möchte. Um die Vorlage zu testen habe ich mich für diese Option entschieden.

Schritt 4: Nun gehts zur Wahl der gewünschten Fotos. Dabei hat man Zugriff auf alle Fotos auf dem Gerät

Schritt 5: Jetzt gibt man den Titel (für auf den Buchrücken) ein und wählt  das Coverbild (dies kann nachher noch getauscht, ergänzt oder angepasst werden).

Schritt 6: Als nächstes kann man nun das Design auswählen, wobei hier dieselben zur Verfügung stehen wie in der Desktop-Anwendung und dem Online-Editor.

Schritt 7: Die Bilder werden nun automatisch verteilt. Mit einem Klick auf das „Rädchen“ kann man die Option wählen, wie die Fotos verteilt werden sollen. Z.B. wie viele Bilder pro Doppelseite eingefügt werden sollen.

Schritt 8: Mit einem Klick auf eine Doppelseite oder das Cover springt man in den eigentlichen Editor, wo die Seiten noch individuell bearbeitet werden können.

Wählt man zu Beginn das individuelle Layout anstelle der Vorlage so gelangt man gleich hierhin und sitzt vor einem leeren Buch.

Man hat nun die Möglichkeit, die Seiten frei zu gestalten:

  • Bilder auszutauschen oder hinzuzufügen. Dank den Hilfslinien weiss man immer, ob die Fotos schön auf einander ausgerichtet sind.
  • Bilder mit dem „Bild Editor“ bearbeiten.
  • Textfelder mit editierbarem Text einfügen. Auch hier helfen Hilfslinien beim Ausrichten.
  • Hintergründe austauschen und, wenn gewünscht, auf allen Seiten verwenden.
  • Es kann auch ein Bild als Hintergrund verwendet werden (Bei angewähltem Bild oben die Leiste bis zu „als Hintergrund …“ schieben und gewünschte Option wählen).
  • Rahmen austauschen oder hinzufügen und ebenfalls bei allen Bildern verwenden.
  • Eigene Layouts speichern und wieder verwenden (sehr empfohlen! – Bei gewünschter Doppelseite oben die Leiste bis zu „Layout“ schieben und Option „Layout speichern“ wählen). Hier könnte man das Layout der offenen Doppelseite horizontal oder vertikal spiegeln.
  • Ebenfalls kann man, wenn man sich doch noch für ein kleineres oder grösseres Buch oder aber eine andere Papiersorte entscheidet, dies noch ändern. Hierfür die Leiste bis ganz nach rechts zu „Optionen“ schieben (Achtung: ein Wechsel von Echtfoto zu Digitaldruck oder umgekehrt sowie das Ändern des Formats (Hoch – quer – quadratisch) ist nicht möglich!).

 

 

Schritt 9: Ist alles fertig oder aber möchte man für den Moment die Arbeiten unterbrechen so kann man das Projekt speichern. Dabei hat man die Möglichkeit, das Projekt lokal auf dem Gerät oder aber online in der Cloud des eigenen FUJI.CH-Kontos zu speichern (Achtung: zurzeit ist es noch nicht möglich, Projekte, welche einmal in der Cloud gespeichert wurden danach lokal auf einem Gerät zu speichern.) Die Projekte in der Cloud kann man dann auch an einem anderen Gerät oder in einer anderen Anwendung (Desktop-Software oder Online-Editor) weiter bearbeiten.

Schritt 10: Wenn man nun wieder weiterarbeiten möchte, so tippt man auf die kleinen drei Striche oben links und wähle „Projekt laden“. Hier kann man nun auf die lokal oder in der Cloud gespeicherten Projekte zugreifen, diese in den Editor laden und weiter bearbeiten und bestellen.

Mein Fazit 

Der Editor ist weitgehend ziemlich selbsterklärend (wobei ich einräumen muss, dass ich ja bereits an die Software für den PC gewöhnt bin). Auch sind fast alle Funktionen und Optionen vorhanden. Das bearbeiten bzw. platzieren der Fotos klappt auch auf dem Handy erstaunlich gut, dank den Hilfslinien weiss man immer, ob die Fotos schön auf einander ausgerichtet sind. Natürlich kann man dabei keine Millimeter-Arbeit machen, das ist auf dem kleinen Bildschirm schlicht nicht möglich. Auch viele kleine Bilder auf einer Seite sind schwieriger zu platzieren, da man nicht so fein „justieren“ kann – zu viele kleine Bilder sind ja aber so oder so nicht zu empfehlen.

Dass die ganz grossen Formate nicht verfügbar sind macht absolut Sinn, da man dabei ja mehrheitlich die Fotos vom Handy verwenden möchte und deren Auflösung hier für grosse Bilder dann doch an die Grenzen stösst.

Die mit einer App logischerweise einhergehenden, in diesem Falle erstaunlich kleinen Einschränkungen, sind mit ein wenig Übung rasch vergessen und es macht sogar ziemlich Spass, mit dem Editor zu arbeiten und Fotoprodukte zu gestalten. Einzelne Fotos oder Produkte mit wenigen Bildern sind dabei wirklich kinderleicht zu erstellen respektive zu bestellen.

Kurz und bündig: Daumen hoch! 🙂

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3.05.2018